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Roding Roadster – Carbonbomber aus Ostbayern

August 28, 2012 Neue Autos 4 Kommentare

Ich habe AutoBild gelesen. Also online. Aber ja, hab ich tatsächlich. Jetzt fragt mich nicht, wie ich dorthin gelangt bin. Es war entweder Google News oder Twitter. Soviel Rechtfertigung muss sein… Jedenfalls wurde dort über ein Auto berichtet, den Roding Roadster. Roding ist eine kleine Gemeinde in Ostbayern und dort entsteht ein puristischer Roadster, komplett aus Carbon gefertigt, mit einem BMW Reihensechszylinder, der 320 PS auf die Antriebswelle des weniger als eine Tonne wiegenden Sportwagen stemmt. Nicht schlecht, so scheint es. Es gibt schon etliche Vorbestellungen, inklusive Anzahlung und die Produktion ist bereits in Gange.

Roding Roadster

Zumindest also scheint dem Roding Roadster – vorerst – ein besseres Schicksal zu ereilen, als dem Artega GT. Warum ich aber überhaupt darüber schreibe: als ich die Fotos gesehen habe, war ich erstmal leicht… “irritiert”. Für mich sieht das Auto aus, als hätte man ein 3D Modell eines Audi R8 GT genommen und die Anzahl der Polygone auf wenige hundert reduziert. Ernsthaft: so toll ich die Idee von einem Sportwagen aus einer kleinen Manufaktur auch finde – schön ist das Ding nicht. Insbesondere das Heck mit den innenliegenden Gittern und den Rückleuchte – sieht absolut nach R8 aus, bei dem man alle Details weggestrichen hat, die ihn schön machen. Oder habe ich nur irgendwas mit meinen Augen und ihr findet den alle total hübsch? Eure Meinung würde mich brennend interessieren! Wie gefällt euch der Roding Roadster?

Achso, und weil ich so ehrlich bin, verlinke ich jetzt auch auf den Originalartikel aus der AutoBild, Quellen wollen ja genannt sein: http://www.autobild.de/artikel/roding-roadster-fahrbericht-3575977.html

Mehr Bilder findet ihr auch auf der Herstellerwebsite: http://roding-automobile.de/


Über den Autor -

Seit dem Kindesalter drehte sich für mich immer alles um Autos. Ob ich als Kleinkind mit offenem Mund auf der Straße stehen blieb, wenn ein Ferrari 355 an mir vorbeigefahren ist, ob ich als Teenager am PC eine Rennsimulation nach der anderen bis in die Nächte hinein gezockt haben oder ob ich mir als glücklicher Führerscheinbesitzer keine Möglichkeit entgehen lassen konnte, jedes Auto zu fahren, das mir in die Hände fiel. Meinen Smart Roadster habe ich - wie man so als Informatiker eben tickt - begonnen zu debuggen und ein eigene Softwaremodifikationen dafür zu bauen. Auf der Rennstrecke und mit kleinem Engagement im Motorsport wurde nicht nur der, sondern auch sein Nachfolger - ein Renault Megane RS TCe250 - gerne und häufig gequält. Inzwischen muss ein Lotus Elise herhalten, während ich immer noch jede Möglichkeit wahrnehme, um jedes erdenkliche Auto zu fahren - und hier darüber zu bloggen.