passion:driving http://passiondriving.de Das Auto-Blog für leidenschaftliche Autofahrer und echte Enthusiasten Wed, 28 Jan 2015 14:10:58 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1 Der Schweizermacher: Audi RS Q3 Facelift im Fahrberichthttp://passiondriving.de/2015/01/28/der-schweizermacher-audi-rs-q3-facelift-im-fahrbericht/ http://passiondriving.de/2015/01/28/der-schweizermacher-audi-rs-q3-facelift-im-fahrbericht/#comments Wed, 28 Jan 2015 14:08:22 +0000 http://passiondriving.de/?p=6726 Audi, das steht für Deutsche Wertarbeit. RS, das steht für die leistungsstarken Topmodelle des Audi Tochterunternehmens quattro GmbH und ein Q ist seit 2005 das erfolgreiche Erkennungszeichen für die SUV Baureihen der Ingolstädter. Alle Ingredienzien zusammen ergeben offensichtlich Produkte, bei denen speziell unsere Schweizer Nachbarn gerne zugreifen, denn im Gegensatz zur deutschen Heimat trifft man gerade den Audi RS Q3 fast an jeder Straßenecke. Was macht diesen Kompakt-SUV bei den Schweizer Eidgenossen also so beliebt? Eine kurze Ausfahrt im frisch überarbeiteten Audi RS Q3 gibt Aufschluss.

Audi RS Q3 Facelift, Fünfzylinder quattro
56.600 Euro! Das ist ein Grundpreis, der eigentlich nur mit dem Besitz eines Schweizer Nummernkontos erträglich wird. Selbst der einzige Klassenkamerad, der beim RS Q3 mitspielen kann, ist mit 55.870,50 einen Hauch günstiger. Die Rede ist vom Mercedes-Benz GLA 45 AMG, auf den die Ingolstädter zwar etwas verächtlich herabschauen, da er rund zehn Zentimeter flacher ist, aber abseits des Audi Marketingsprechs, das den RS Q3 als einmalig einstuft, ist der staksige AMG aktuell der einzige wirkliche Wettbewerber für den sportlichsten Audi in der Kompakt-SUV Klasse.

Es wundert daher kaum, dass die Designer der quattro GmbH mit dem jetzt präsentierten Facelift nicht nur die Nüstern an der Front noch weiter aufgerissen haben und den Singleframe-Grill mit einem neu gezeichneten Rahmen in matter Aluminiumoptik noch stärker akzentuieren, sondern auch die Motoreningenieure nachwürzen durften, um mit den Affalterbachern wirklich auf Augenhöhe zu liegen: Um 30 PS kletterte die Leistung auf 340 Pferdestärken und um 30 Nm stieg auch das Drehmoment auf 450 Newtonmeter. Die Fahrleistungen sind jetzt auf dem Papier identisch: 4,8 Sekunden benötigt der RS Q3 für den Standardsprint und erst bei 250 km/h bremst die Elektronik den Vorwärtsdrang ein. Doch Obacht! Das sind 130 km/h mehr, als das generelle Tempolimit der Schweiz zulässt.

Audi RS Q3 Facelift
Audi RS Q3 Facelift
Audi RS Q3 Facelift
Audi RS Q3 Facelift
Audi RS Q3 Facelift

Aber wer möchte schon stumpf mit einem 158 cm aufragenden Fünftürer geradeaus stürmen, nur um mit hundertprozentiger Sicherheit mit der eidgenössischen Exekutive in Konflikt zu geraten? Abgeschiedene Bergstraßen und Alpenpässe, sowie ein herrlich aufgelegter Fünfzylinder locken viel mehr zum Auskosten des serienmäßigen Traktionsvorteils Namens „quattro“. Doch irgendwie stolpert der RS Q3 genau an dieser Stelle über sein Konzept: denn wer einen A3 hochbockt, bis er zum Q3 wird und ihn dann aufpumpt, bis er das RS Emblem würdig tragen kann, braucht sich nicht zu wundern, wenn am Ende plötzlich 1.730 kg im Fahrzeugschein stehen und die Fuhre auf einem einladenden Kurvengeläuf doch nicht zum großartigen Spaßbringer wird.

Da mag der quer verbaute 2,5 Liter noch so herrlich gurgeln, er ist einfach ein schwerer Brocken und betont die angeborene Frontlastigkeit und die damit verbundene Untersteuerneigung des Q3 zusätzlich. Die zum Gewichtsausgleich nach hinten verlegte Batterie macht dabei den Kohl nicht fett und bringt den kompakten SUV eigentlich nur um seine wohlverdienten zwei Endrohre. Dem einzelnen Rohr auf der linken Seite entfleucht zwar ein herzhaft rotziger Ton aus den ovalen Lippen, doch dem Heck fehlt es einfach am RS Charakter.

Audi RS Q3 Facelift
Audi RS Q3 Facelift
Audi RS Q3 Facelift

So, wie der ganze RS Q3 irgendwie bemüht wirkt. Natürlich birgt er alle teutonischen Tugenden in sich, die der Schweizer so liebt und die da lauten: perfekte Verarbeitung, herrliche Materialanmutung und intuitive Bedienbarkeit, doch diese Qualitäten pflegt auch der kompakte Bruder S3 Sportback. Dieser ist zudem bei praktisch identischer Innenraumgröße auch noch 200 kg leichter, bietet trotz 40 PS weniger die gleichen Fahrleistungen bei deutlich geringerem Verbrauch und ist exakt 16.000 Euro günstiger. Von der spürbar höheren Fahrdynamik ganz zu schweigen.

Der Erfolg des RS Q3 bei den Eidgenossen ist also nicht rational erklärbar und muss irgendwie am Erscheinungsbild liegen, sowie der Tatsache, dass man in einem SUV so schön hoch sitzt und dem charismatischen Fünfzylinder des RS. Gut, Optik ist Geschmackssache und gegen das Argument der hohen Sitzposition kommt auch passion:driving nicht an. Für wen also dies das entscheidende Kaufargument auch in Deutschland ist, dem empfehlen wir unseren ausführlichen Testbericht vom Vorgänger. Was den Motor betrifft, müssen wir jedoch widersprechen und verweisen freudig erregt auf unsere Meldung, dass diesen Motor auch der zukünftige RS3 Sportback tragen wird.

Audi RS Q3 Facelift

Text: Axel Griesinger
Fotos: Audi Deutschland / Axel Griesinger

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Road-Movie Teil 2: #thepluses2 und die Route des Grandes Alpes Teil 2/3http://passiondriving.de/2015/01/27/audi-road-movie-thepluses2-und-die-route-des-grandes-alpes-teil-2-von-3/ http://passiondriving.de/2015/01/27/audi-road-movie-thepluses2-und-die-route-des-grandes-alpes-teil-2-von-3/#comments Tue, 27 Jan 2015 12:01:27 +0000 http://passiondriving.de/?p=6719 So schnell kann’s gehen: Teil 1 unseres Road Movies über die Route des Grandes Alpes ist gerade eine Woche alt, da folgt auch schon – wie versprochen – Teil 2! Es erwarten euch wieder eine knapp eine halbe Stunde Videomaterial mit schönen Pässen, feinen Autos und möglichst spannenden Minuten :)

Soviel kann ich euch jetzt schon sagen, solltet ihr nicht ohnehin auch die Artikel bereits gelesen haben: Tag 2 hatte es wirklich in sich! Heftige Regenfälle in der Nacht, der obligatorische Schlafmangel und dann die Auffahrt auf den höchsten befahrbaren Pass der Alpen, den Col de l’Iseran. Wenn es da nicht ein kleines Problem gegeben hätte… Dafür wurden wir aber am Ende eines langen, sehr langen, Tages mit unserem absoluten Highlight belohnt: dem Col d’Izoard. Ich hoffe, dass euch das Video auch dieses Mal wieder viel Freude bereitet.

Und nicht vergessen: YouTube Kanal abonnieren :)

Daten zu Tag 2

Wie auch vorher schon, gibt es hier auf einen Blick die wichtigsten Daten zu Tag 2. Die Artikel, welche Tag 2 behandeln, findet ihr beim Can hier und hier, sowie bei mir hier und hier. Übrigens konnten wir an Tag 2 nichts ganz den Verlauf der Route des Grandes Alpes einhalten (warum seht ihr im Video), daher enspricht die Liste der Pässe hier nicht ganz der eigentlichen Route:
Start: Bourg-Saint-Maurice
Ziel: La Chalp, Arvieux
Strecke: 474 km, 4 Pässe
Pässe: Col de l’Iseran (2.764 m) / Col de la Croix de Fer (2.068 m) / Col du Lautaret (2.058 m) / Col d’Izoard (2.058 m)

Natürlich gibt es auch für Tag 2 wieder das entsprechende Kartenmaterial zum Download: http://bit.ly/thepluses2-route-tag2

Unser Kommentar

Unsere völlig übermüdet ausgesprochenen Kommentare dazu, was wir an Tag 2 erlebt haben, findet ihr hinter folgendem Video:

Watch this video on YouTube.

Vielen Dank/Credits

Natürlich wäre #thepluses2 nie ohne entsprechende Unterstützung zusammen gekommen. Daher auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die Unterstützung an Audi Deutschland, Jonas Bomba und Cinephiles, Theo P. Lewis (Soundtrack, Facebook/Soundcloud), Belgin Struck, Milena Kujawa, Cem Ögütveren, Katrin Sonntag und Eduart But.

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Unser Road Movie: #thepluses2 und die Route des Grandes Alpes Teil 1/3http://passiondriving.de/2015/01/20/unser-road-movie-thepluses2-und-die-route-des-grandes-alpes-teil-1-von-3/ http://passiondriving.de/2015/01/20/unser-road-movie-thepluses2-und-die-route-des-grandes-alpes-teil-1-von-3/#comments Tue, 20 Jan 2015 11:57:01 +0000 http://passiondriving.de/?p=6703 Ich kann es noch gar nicht so ganz glauben, aber es ist tatsächlich soweit: voller Stolz dürfen Can Struck (Driver’s Groove), Jonas Bomba (Cinephiles) und ich euch endlich den ersten Teil unserer Roadtrip-Dokumentation zu #thepluses2 und unserer Tour über die Route des Grandes Alpes präsentieren!

Ich kann dabei kaum ausdrücken, welch großer Stein uns nun vom Herzen fällt, euch endlich dieses Video zeigen zu dürfen! Für uns alle war dieses Video eine Herausforderung, schließlich konnte niemand von uns auf diesem Feld mit Erfahrung glänzen. Trotzdem hat unser Filmer Jonas hier ein großartiges Stück gezaubert, wie ich finde. Und ich hoffe, dass auch ihr euch dafür begeistern könnt.

Was euch nun erwartet? Schaut besser selbst! Soviel aber sei gesagt: Teil 1 hat schon gut was zu bieten! Unsere Anreise, den Zeltaufbau, ein kurzer Sprint mit einem SLS Flügeltürer, eine mögliche Reifenpanne, mieses Wetter, eine Kuhherde auf der Idealline und natürlich unsere beiden Hauptdarsteller: den Audi R8 V10 Spyder und das Audi RS 5 Cabriolet. Die knapp halbe Stunde Filmzeit sollte also hoffentlich genug Material für ein paar unterhaltsame Minuten liefern :)

Über euer Feedback hierzu sind wir natürlich gespannt und freuen uns auf Kommentare, Anmerkungen und vor allem: wenn ihr das Video dann auch teilt, wenn es euch denn gefällt.

Daten zu Tag 1

Natürlich könnt ihr alles zu unserem ersten Tag auf der Route des Grandes Alpes auch einfach beim Can und mir nachlesen, trotzdem möchte ich euch noch einmal kurz die wichtigsten Daten für Tag 1 aufbereiten:
Start: Thonon-Les-Bains, Genfer See
Ziel: Bourg-Saint-Maurice
Strecke: 174 km, 6 Pässe
Pässe: Col des Gets (1.163 Meter) / Col de la Colombière (1.613 Meter) / Col des Aravis (1.487 Meter) / Col des Saisies (1.650 Meter) / Col de Méraillet (1.605 Meter) / Cormet de Roselend (1.967 Meter)

Und selbstverständlich haben wir auch an die Tourenfahrer unter euch gedacht, weshalb es hier auch noch die gesamte Strecke für Tag 1 inklusive aller Pässe und POIs zum nachschauen und herunterladen gibt: http://bit.ly/thepluses2-route-tag1

Unser Kommentar

Das Video ist natürlich noch nicht alles.. eigentlich hatten wir geplant, diese “O-Töne” ins Video mit einzubinden. Nachher hat sich dann aber gezeigt, dass sie da einfach nicht gut hereingepasst hätten. Also haben wir “unsere Sicht der Dinge” auch noch als separaten Kommentar, den ihr euch zum jeweiligen Tag anschauen könnt. Aber vorsicht: die Kommentare wurden an Tag 2 Nachts um etwa 2 Uhr gedreht – wir sind als hundemüde ;)

Watch this video on YouTube.

Vielen Dank/Credits

Natürlich wäre #thepluses2 nie ohne entsprechende Unterstützung zusammen gekommen. Daher auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die Unterstützung an Audi Deutschland, Jonas Bomba und Cinephiles, Theo P. Lewis (Soundtrack, Facebook/Soundcloud), Belgin Struck, Milena Kujawa, Cem Ögütveren, Katrin Sonntag und Eduart But.

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#thepluses2 – Endlich ist es soweit, der Trailer ist da!http://passiondriving.de/2015/01/18/thepluses2-endlich-ist-es-soweit-der-trailer-ist-da/ http://passiondriving.de/2015/01/18/thepluses2-endlich-ist-es-soweit-der-trailer-ist-da/#comments Sun, 18 Jan 2015 15:06:25 +0000 http://passiondriving.de/?p=6697 Nach monatelanger Arbeit ist es nun endlich soweit. Wir, das heißt Can Struck (Driver’s Groove), Jonas Bomba (Cinephiles) und ich, freuen uns – und da übertreibe ich kein bisschen – wahnsinnig, euch nun endlich den Trailer zu unserem Roadtrip #thepluses2 präsentieren zu können, welcher uns in 3 Tagen über die Route des Grandes Alpes führte.

Ich möchte gar nicht viele Worte dazu verlieren, kann aber nur eines sagen: ich bin unfassbar froh, euch nun endlich das fertige Ergebnis präsentieren zu dürfen. 2 Tage. Genau so lange müsst ihr nun noch warten, bis dann am Dienstag auch endlich der erste Teil zu unserem Video veröffentlicht wird. Der erste Teil? Ja, richtig! #thepluses2 werden wir in 3 Teilen veröffentlichen.

Die Vorfreude ist auch auf meiner Seite riesig. Ich bin selten so nervös vor einer Veröffentlichung gewesen, aber das Video wird ja auch ein Highlight werden. 15.000 Höhenmeter, 18 Alpenpässe und mit dem Audi RS5 Cabriolet und dem R8 V10 Spyder hatten wir auch das optimale Werkzeug für diesen besonderen Roadtrip zur Hand.

Bis zur Veröffentlichung dürft ihr euch also mit dem Trailer die Vorfreude in die Höhe treiben und in der Zwischenzeit auch den von uns eigens für “#thepluses” eingerichteten YouTube-Kanal abonnieren. Denn #thepluses wird auch dieses Jahr weitergehen und da möchten wir die “Marke” #thepluses auch allmählich in einen eigenen Hub führen – auch eine eigene Website ist dazu in Arbeit.

Für jetzt freue ich mich erst einmal auf euer Feedback und hoffe, dass euch der Trailer so gut gefällt, dass ihr den selbst weiter teilt – das wäre uns und mir eine große Freude.

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Nachtrag: das war 2014http://passiondriving.de/2015/01/02/nachtrag-das-war-2014/ http://passiondriving.de/2015/01/02/nachtrag-das-war-2014/#comments Thu, 01 Jan 2015 23:39:38 +0000 http://passiondriving.de/?p=6678 Ich kann’s einfach nicht lassen. Der Don hat einen so schönen Jahresrückblickfragebogen und nachdem den nun auch Jens und Bjoern aufgegriffen haben (als auch beim Don noch den Bogen der Christiane gefunden habe) und ich das Ding einfach schön zu lesen finde (und mir denke, dass ich im Oktober in Paris gerne am Pool Mäuschen gespielt hätte – nur um Bjoern’s Antworten besser zu verstehen ;) ), muss ich das Ding jetzt eben auch mal ausfüllen. So ganz langweilig, nix über Autos. Einfach nur gebloggt.

Beste Entscheidung: Ein Jahr lang fast den gesamten Jahresurlaub zu investieren, nur um zu sehen, ob sich dadurch der Blog noch mehr in Bewegung bringen lässt.
Schlechteste Entscheidung: Über zwei 24-Stunden-Rennen (in Le Mans und am Nürburgring) per Liveticker zu berichten. Nur im Mediacenter sitzend, fehlt nun mal die ganze Atmosphäre.

Beste Anschaffung: Der Austauschmotor für den Lotus.
Dämlichste Anschaffung: Die 9 Runden Nordschleife, die ich nach dem Lotus-Motorschaden bis heute nicht aufbrauchen/verkaufen konnte.

Schönster Absturz: Der, den es nicht gab. Deshalb schön. Hat mit dem Zusammenreißen ganz gut geklappt…
Schlimmster Absturz: …mit einer Ausnahme: Fabis Geburtstagsfeier direkt vor den 24h am Nürgburgring. Hart feiern, dann hart Gasgeben (M4 fahren) und danach hart Livetickern ist ungut.

Bestes Getränk: Gimlet
Ekelerregendes Getränk: Der klägliche Versuch eines Strawberry Caipirinha. Allerdings keine Ahnung mehr, wo das war.

Bestes Essen: Gesellschaftsraum in München. Umwerfend guter Abend.
Schlimmstes Essen: Das was man beim Lieferservice “Hoons” so einen Burger schimpft.

Beste Musik: Das neue Slipknot hat mich nach einigen Durchhängern mal wieder ordentlich mitgerissen. Kann trotzdem nicht gegen den 458 Speciale anstinken.
Schlimmstes Gejaule: Bleibt mir mangels Radiokonsum glücklicherweise erspart. Über die Feiertage dann aber doch und bin seitdem tierisch von diesem Sido, seinem Mark Forster und ihrem Au Revoir genervt. Au revoir – schön wär’s.

Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: Uhm.. ich passe.
Peinlichster musikalischer Faux-Pas: Auch da fällt mir gerade nichts ein.

Beste Idee/Frage: “Machen wir mit #thepluses weiter?”
Dämlichste Idee/Frage: Eine Runde im smart über die Nordschleife. Ambitious but rubbish.

Beste Lektüre: Fahrdynamik in Perfektion von Wolfgang Weber. Warum nicht eigentlich schon früher?
Langweiligste Lektüre: Manche “Fahr”-Berichte, die ich mir aus unerfindlichen Gründen durchgelesen habe.

Bester, dreckigster, geilster Sex: Mit meiner Freundin.
Langweiligster Sex: keinen zu haben…

Zugenommen oder abgenommen?
Im Großen und Ganzen zum Glück “nur” gehalten – mit Schwankungen. Der Trend geht aber nach unten.

Haare länger oder kürzer?
Sind wieder länger geworden…

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Zum Glück weder noch.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr.

Der hirnrissigste Plan?
Gab es keinen – wenn auch #thepluses2 zu filmen sehr, sehr ambitioniert war…

Die gefährlichste Unternehmung?
“Ach, den kriege ich hier auch noch quer”

Der beste Sex?
Ja.

Die teuerste Anschaffung?
Der Austauschmotor für den Lotus. Und halt das ganze Gedöns drumherum.

Das leckerste selbst gemachte Essen?
Spontanidee: Erdnussbutter in Pfanne schmelzen, Olivenöl dazu, Putenbrust darin anbraten, dann rausnehmen. Bandnudeln kochen. In der Pfanne vom Fleisch nochmal etwas Erdnussbutter schmelzen, Tomatenmark leicht anbraten und mit Sahne ablöschen. Tomaten und Spinat darin kurz kochen, Fleisch in Streifen schneiden und am Ende alles mit den gekochten Nudeln vermischen. Schmeckte sehr gut. Sollte darüber nachdenken, Food-Blogger zu werden.

Das beeindruckenste Buch?
Dafür habe ich zu wenige gelesen.

Der ergreifendste Film?
Mir fällt keiner ein, der mich so bewegt hätte.

Die beste CD?
Nennen wir es mal “Album”. Siehe oben, Slipknot, The Gray Chapter.

Das schönste Konzert?
Heaven Shall Burn im Frühjahr in München. Großartig!

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Katrin. Und dem Internet.

Die schönste Zeit verbracht…?
im wohlverdienten und mal überhaupt nicht auto-bezogenen Urlaub in England an der Südküste

Vorherrschendes Gefühl 2014?
Das dringende Bedürfnis etwas zu ändern. In vielerlei Hinsicht.

2014 zum ersten Mal getan?
Für ein gedrucktes Magazin geschrieben.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
smart gefahren. Nachdem ich den aus einem 2 Jahre währenden “Winterschlaf” wiederbelebt habe.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Ein Motorschaden im Lotus und die Begegnung mit einzelnen ganz wenigen Menschen.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
“Das was ihr macht, ist kein Scrum!”

2014 war mit 1 Wort … ?
Wegweisend.

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Danke für 2014! Quo vadis, passion:driving?http://passiondriving.de/2014/12/31/danke-fuer-2014-quo-vadis-passiondriving/ http://passiondriving.de/2014/12/31/danke-fuer-2014-quo-vadis-passiondriving/#comments Wed, 31 Dec 2014 07:52:07 +0000 http://passiondriving.de/?p=6671 Das Jahr 2014 befindet sich schon auf der Zielgeraden, Ruhe kehrt ein und so ist es auch hier im Blog, wie man sieht. Auch ich habe die Zeit genutzt, ein wenig Energie zu tanken – und: vorzuarbeiten ;) Das ist jetzt aber auch der richtige Zeitpunkt um: “Danke” zu sagen! Ja, auch für Rückblicke, aber vor allem für dieses kleine Wort: Danke!

2014 war in jedem Fall ein spannendes, ach was sag ich, ein großartiges Jahr! Can und ich haben mit #thepluses2 eine (wie ich finde) gelungene Fortsetzung gezaubert. Hierfür ganz besonderen Dank an Audi für all die Unterstützung! Und das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss, denn der Film zu #thepluses2 ist nach langem Warten nun auch endlich in der Finalisierung.

Und dann durfte ich einen kleinen, aber sehr, sehr feinen Haufen schweizer Petrolheads kennenlernen (ja, das gibt es!) und mit ihnen ein paar der besten Sportwagen unserer Zeit kreuz und vor allem quer über Rennstrecken und Pässe bewegen. #radical14 war das, als ich das erste Mal in meinem Leben Ferrari fahren durfte, aber dazu später mehr. Denn mit den Artikeln dazu bin ich noch lange nicht am Ende.

#thepluses2

Die #thepluses2-Crew am Mittelmeer

Ja und dann waren da noch die unzähligen Events, Testwagen, zehntausende von Kilometern in meist ziemlich spannenden Autos, ich war in Le Mans, am Nürburgring, hatte einen Lotus-Testwagen, machte einen Podcast, ein paar Videos und schrieb meinen ersten, eigenen Artikel in einem echten Premium-Print-Automagazin: der ramp. Dazu einige Erkenntnisse und Erfahrungen mehr. Und die Feststellung: es geht immer noch mehr.

Was man nun aus all den Erfahrungen lernt? Nun, die Quintessenz ist wohl: ich bleibe mir und dem Prinzip passion:driving weiter treu! Auch wenn es SEO-bedingt nicht der einfachste Weg ist, aber hier werdet ihr auch in Zukunft weiterhin nicht lesen können, wie gut es sich einparkt, wie praktisch es ist oder wieviel Platz der Kofferraum hat. Nein, es bleibt weiterhin dabei, dass ich euch sagen will, wie etwas fährt. Wie es quer geht, wie es nicht quer geht, wie es bremst (oder auch nicht), wie es röhrt, schiebt, drückt und vor allem: wie es Emotionen auslöst.

Ohne Hashtag geht nichts, bei #radical14 ging eine ganze Menge!

Ohne Hashtag geht nichts, bei #radical14 ging eine ganze Menge!

Was heißt das nun im Detail? Das Thema Podcast fällt erstmal unter den Tisch, denn den besseren und unterhaltsameren Weg schlägt Jens mit seinem neuen Projekt “Voice over Cars!” ein und ich glaube, dass er da alles richtig machen wird und wünsche ihm dafür allen Erfolg! Das Thema Video ist aber immer präsenter und vielleicht – ohne zuviel versprechen zu wollen – wird es auch hier mehr davon geben. Nur vielleicht, denn es bleibt vor allem ein Problem: die Zeit. Schließlich bin ich voll berufstätig und das auch eher selten mit nur 40 Stunden pro Woche.

Dieses Jahr habe ich (mit der Ausnahme einer Woche) meinen gesamten Jahresurlaub auf die Arbeit an diesem Blog verbraucht. Fahrveranstaltungen besuchen, #thepluses2, Roadtrips und und und. Quasi als Versuch: geht denn überhaupt mehr, wenn ich mehr investiere? Und die klare Antwort lautet: ja. Denn da sprechen die Besucherzahlen eine deutliche Sprache. Und die Schlussfolgerung? Ich habe eine Marschrichtung, viel mehr verrate ich aber noch nicht. Klar ist aber schon jetzt: alles, was ich gerne würde, werde ich 2015 nicht machen können, alleine für den Februar 2015 habe ich jetzt schon 7 (!) Einladungen im Postfach, für die ich jeweils mindestens 2 Tage unterwegs bin.

Mehr Geschichten für Spinner wie uns: Hoonigans, Petrolheads, Querfahrer

Was ich euch aber für 2015 versprechen kann: passion:driving wird weiterhin vor allem schöne und spannende Geschichten für Petrolheads liefern. Mehr Geschichten vor allem. Keine stumpfen, faktischen Fahrberichte, sondern Emotionen, Spaß und Leidenschaft. Deshalb wird mich auch Axel mehr unterstützen und deshalb werde ich mehr Wert auf individuelle Geschichten legen. Und eine davon wird auch wieder unter #thepluses firmieren, aber es gibt noch einige Ideen mehr, auf deren Umsetzung ich hoffe!

2015 wird also spannend. Und sicherlich noch aufregender, als 2014. Und dafür möchte ich euch noch einmal DANKE sagen. Danke, euch Lesern, den stillen, den Abonnenten, den Kommentierern, den Facebook-Fans. Danke aber natürlich auch allen Partnern in der Industrie und der unermüdlichen Arbeit der Ansprechpartner dort! Und vor allem: Danke an die Kollegen aus der schreibenden und bloggenden Zunft, mit denen es zusammen immer am meisten Spaß macht!

Auf 2015. Cheers!

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Mit der heiligen Dreifaltigkeit unter der Haube – BMW M550d xDrive Fahrbericht | Wintersport Teil 2http://passiondriving.de/2014/12/16/wintersport-teil-2-bmw-m550d-xdrive-triturbo-diesel-fahrbericht-test-review/ http://passiondriving.de/2014/12/16/wintersport-teil-2-bmw-m550d-xdrive-triturbo-diesel-fahrbericht-test-review/#comments Tue, 16 Dec 2014 12:24:37 +0000 http://passiondriving.de/?p=6626 Mit fettem Getöse und bassigem Beat schneidet die Limousine durch die Landschaft. Hartes Anbremsen in der Spitzkehre, ein früher Tritt aufs Gas wirft das matt-braune Geschoss mit einem Heckschwenk um die Ecke, um dann eine so massive Drehmomentwalze in den Asphalt zu brennen, dass die Fahrbahndecke – zumindest gefühlt – an ihre Belastungsgrenze gebracht wird…

BMW M550d xDrive

Was da bei Fans des heiligen “M” für Entrüstungsstürme und auf der Autobahn für Momente der Ratlosigkeit sorgt, ist ein Erdöltanker. Etwas, das in den USA auch bestens als Coal-Roller funktionieren könnte. Downsizing mal anders. Keine 1-Liter-Luftpumpe mit träge ansprechendem Turbolader, sondern 3-Liter-Straight-Six-Power. Massiv unter Druck gesetzt. Dreifach. Weil man in München eben ungern etwas dem Zufall überlässt.

Die heilige Dreifaltigkeit steckt unter der Haube

Dieser BMW M550d xDrive, der die heilige M-Insignie tragen darf, aber – die dreistellige Nummer verrät’s – eben “nur” ein “M Performance” Fahrzeug ist, verstößt gegen so viele Glaubensgrundsätze der bajuwarischen Religion. Allrad und dann auch noch ein Diesel. Anhänger des BMW-Glaubens haben es in diesen Tagen schwer, dabei müssten sie sich eigentlich freuen. Denn die Zukunft wird noch herausfordernder, noch langweiliger, frontlastiger, vierzylindriger.

In Anbetracht dieser Umstände ist Freude über diesen großen Diesel durchaus angebracht – zumal, wenn es ein solch feines Exemplar ist: Reihensechszylinder und alleine damit schon das feinste, das dieselakustisch so auf dem Markt zu finden ist. Und die Jünger dürfen frohlocken, die heilige Dreifaltigkeit ist mit an Bord. Drei Turbolader, um in keiner Drehzahlregion den Glauben zu verlieren.

BMW M550d xDrive

Und tatsächlich, auch als ketzerischer Ungläubiger: Druck ist da, jederzeit. Beim Kickdown setzt sich der M550d massiv in Bewegung. Drescht mit dem Drehmomenthammer auf die Insassen ein, dass im ersten Moment so gar kein Raum dafür bleibt, sich die Frage zu stellen, wie diese Leistung trotz Winterreifen so gut in Vortrieb umgesetzt wird.
Sicher, mit Heckantrieb wär’s unterhaltsamer, aber halt auch nicht so lässig. Weil Du die ganze Zeit damit zu kämpfen hättest, die Fuhre auf der Straße zu halten, wenn die massive Drehmomentwalze zuschlägt und über die Hinterräder herfällt.

BMW M550d xDrive
BMW M550d xDrive
BMW M550d xDrive

Apropos unterhaltsam: die kernig, rauhe und dumpf grollende Akustik des Reihensechser-Selbstzünders ist ein Fest. Der M550d schafft das, was die Konkurrenz nur mit massivem Zusatzaufwand auf die Reihe bekommt: einen Dieselsound, bei dem es Dir die Nackenhaare aufstellt, weil: so schön – wenn Du ihn denn hörst.

Denn blöderweise dachten sich auch die Münchner, einen solchen Zusatzaufwand betreiben zu müssen und gehen Dir mächtig mit monotonem Pseudo-Sound aus der Retorte auf den Zeiger. Keine Ansauggeräuschverstärkung, sondern aktives Motorsound-Synthesizer-Getue über das bordeigene Soundsystem, welches das so schön ehrlich klingende Gegrummel des Selbstzünders in einem matschig-monotonen Etwas ertränkt. In den Genuß des unverfälschten Motorsounds kommt man leider nur im Eco-Modus. Was in etwa so viel Sinn macht wie … naja, es macht eben keinen Sinn.

BMW M550d xDrive Bang & Olufsen Soundsystem
BMW M550d xDrive Bang & Olufsen Soundsystem

Alternativ blendest Du den Motorsound halt ganz aus und gibst dem optionalen Bang & Olufsen die Sporen. Das sorgt nämlich wiederum für eine Akustik der Extraklasse. Um genauer zu sein, stellt es (für mein Hörempfinden) alles anderen in den Schatten, das ich auf vier Rädern bisher an Innenraumbeschallung genießen durfte. Überhaupt: Komfort kann er. Großartige Sitze, perfekte Ergonomie dank des weit, sehr weit verstellbaren Lenkrads. (Aufpreispfichtiges) Head-Up-Display, eine (freilich aufpreispflichtige) Armada an Assistenzsystemen und automatisch schließende Soft-Close-Türen – ihr erratet es schon: natürlich auch gegen Aufpreis.

Auf dem Datenblatt schlägt sich der Luxus allerdings im Gewicht nieder: mindestens 1,9 Tonnen stemmt der Bayer, mit passender Ausstattung eher über 2, und ist damit deutlich eingeschränkter in seinen Möglichkeiten, als es die 381 PS vermuten lassen. Sicher, der Vorwärtsdrang ist erheblich, an der Längsdynamik gibt es also keine Zweifel, sodass Gedanken ans Gewicht schnell verfliegen.

BMW M550d xDrive
BMW M550d xDrive
BMW M550d xDrive

Spätestens aber sobald Du das erste Mal tief und spät in eine Kurve hereinbremst, holt Dich die gemeine Fratze des Übergewichts auf den Boden der Tatsachen. Dann schiebt der M550d sein wunderschönes “Frozen Brown” schneller Richtung Fahrbahnrand, als Du den Allradantrieb zur Rettung der querdynamischen Ehre mit einem beherzten Tritt aufs Gas ins Spiel bringen kannst.

Slow in, fast out – sonst ist die Linie dahin

Willst Du schnell sein, gilt wie so oft das Prinzip: slow in, fast out. Im Kurveneingang nicht übertreiben, dafür frühestmöglich das Gaspedal auf’s Bodenblech nageln, die xDrive-gegebene Traktion nutzen, von der hecklastigen Drehmomenverteilung profitieren und auf einer tsunamiartigen, 740 Nm hohen Drehmomentwelle auf die nächste Kurve zusurfen. Allerdings beeindruckt nicht nur das Drehmoment, sondern auch die ungebremste Drehfreude, die für einen Selbstzünder so völlig untypisch ist, hier aber für jede Menge Fahrspaß sorgt.

Die Achtgangautomatik ist dabei ein guter Partner, feuert auch im manuellen Modus die Gänge schnell durch und reagiert auch flott auf den Befehl, die nächstniedrige Welle einzulegen. Die Lenkung ist zwar nicht besonders mitteilsam und im Sport-Modus mit deutlich zu hohem Lenkwiderstand gesegnet, um ein vermeintlich sportliches Gefühl zu vermitteln, dirigiert das Dickschiff – jawoll, jetzt ist’s raus! – aber dennoch mit überraschender Präzision.

BMW M550d xDrive
BMW M550d xDrive

Sportlich kann er also. Sein Gewicht kann er aber nicht ganz so gut kaschieren, wie die ein oder andere Sportlimousine der Konkurrenz, ein gewisser Hang zum Schaukeln ist nicht wegzudiskutieren. Macht aber nichts, denn so richtig wild treibt man es mit ihm nicht. Spätestens nach 10 Minuten geht Dir nämlich das ewig gleichklingende Getöne des Möchtegern-Sounds über die Lautsprecher auf die Nerven, dass Du freiwillig in den Eco-Modus schaltest und das dezente Grummeln des feinen Motors genießt.

Dann, wenn sich die volldigitalen Anzeigen im Monitor des Rundinstrumentes blau färben, bist Du richtig sparsam unterwegs, hilft Dir der zur Effizienzanzeige umgewandelte Drehzahlmesser, Deine Triebe im Zaum zu halten und mit Schnitten von deutlich unter 10 Litern die 381 PS von A nach B zu bringen.

BMW M550d xDrive
BMW M550d xDrive
BMW M550d xDrive

Fazit

Mangelnde Vielseitigkeit ist dem BMW M550d xDrive sicher nicht vorzuwerfen. Lässiger Eco-Hippie, aggressiver Sprinter, eingeschränkter Querdynamiker, kommodes Reiseshuttle oder eben: Wintersportler. Die Palette an Einsatzzwecken, die er abdeckt ist schon erstaunlich. Wer allerdings keinen Schwerpunkt setzt, läuft Gefahr, sich zu verrennen. So ist der M550d nicht unbedingt das Sportpaket, das man ihm zusprechen würde. Er ist auch nicht ganz der Sparfuchs, von dem man zu große Wunder zu erwarten hätte. Und doch: als Reiselimousine mit gewaltiger Längsdynamik und gelegentlichen sportlichen Ambitionen ist er eine echte Ansage – die sich allerdings auch in einem Testwagenpreis von überaus stolzen 102.450 € niederschlägt. Und die Jünger? Die können hier Erlösung finden – ihre Religion aber, wird noch ein paar schwierige Glaubensprüfungen für sie bereithalten.

Text: sb
Fotos: sb

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Jaguar Land Rover macht Autos durchsichtig! Projekt “Urban Windscreen”http://passiondriving.de/2014/12/16/jaguar-land-rover-macht-autos-durchsichtig-projekt-urban-windscreen/ http://passiondriving.de/2014/12/16/jaguar-land-rover-macht-autos-durchsichtig-projekt-urban-windscreen/#comments Tue, 16 Dec 2014 11:32:31 +0000 http://passiondriving.de/?p=6648 Jaguar/Land Rover geben mit ihrer Transparenzoffensive offensichtlich weiter Vollgas. Das meint nun natürlich nicht, dass man dort seine Hosen herunterlässt und sich vor der Öffentlichkeit in bester Sony Pictures-Manier blank macht. Nein, die Briten forschen nämlich am Einsatz von Kameras, Monitoren und Projektoren, um sichtbehindernde Bauteile beim Auto transparent scheinen zu lassen.

Vor wenigen Monaten erst hatte Land Rover dabei die “transparente Haube” vorgestellt. Durch die Kombination der ohnehin beim Land Rover verbauten Frontkameras mit einem großflächigen Head-Up-Display (HUD), wird das Bild der Frontkameras so auf die Windschutzscheibe projiziert, dass es scheint, man könne durch die Motorhaube hindurchsehen. Gerade im Gelände ein ungemein nützliches Feature, das hilft, Hindernisse unter dem Auto zu erkennen und die korrekte Route zu wählen. Hier gibt es dazu auch ein schönes Video:

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Einem Jaguar hilft das freilich nicht viel, der muss eher selten durch sperriges Gelände manövrieren. Hier hat man diese Technik nun auf die A-, B- und C-Säulen adaptiert, um diese bei Bedarf transparent erscheinen zu lassen. So hat man im Kreuzungsbereich einen besseren Rundumblick und verringert das Risiko, Fußgänger zu übersehen. Ebenso wird beim Schulterblick automatisch die B-Säule “durchleuchtet”, der tote Winkel damit erheblich verringert.

Jaguar Urban Windscreen / "Transparente" A-Säule

Jaguar nennt diese Technologie “360 Virtual Urban Windscreen” und arbeitet im Gegensatz zur transparenten Haube mit in die Säulen integrierten Monitoren.

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Eine weitere Funktion, die Jaguar mit diesem großflächigen HUD einführt möchte, ist die “Ghost Car”-Funktion. Die soll helfen, gerade in oft unübersichtlichen Städten die Navigation und Orientierung zu verbessern. Gerade an unübersichtlichen Kreuzungen oder undurchsichtiger Verkehrsführung hilft das dem Fahrer, in dem ein virtuelles Auto in die Windschutzscheibe projiziert wird, welches vor einem die richtigen Fahrspuren wählt oder in die korrekte Straße abbiegt – man muss also nur noch hinterherfahren.

Jaguar Urban Windscreen / "Ghost Car"

Das hilft auf jeden Fall, um Unfälle zu vermeiden, die vor allem dadurch entstehen, dass manche Verkehrsteilnehmer bei komplizierter Verkehrsführung überfordert sind und plötzliche Abbiegemanöver vollziehen. Diese enden nicht selten in einem Unfall – ein Umstand, den man auch fast täglich in München beobachten kann.

Weitere Ausbaustufen und eine Vernetzung mit weiteren Systemen ist auch schon angedacht: etwa könnten mit diesen Technologien auch Ziele oder Parkplätze im HUD angezeigt und hervorgehoben werden.

Sicher, die Technologie ist erst am Anfang und die ein oder andere Frage ist auch noch zu klären: was, wenn das virtuelle Auto über eine rote Ampel fährt? Ist die Versuchung für den Fahrer größer, dem Auto “blind” zu folgen? Nichts desto trotz: ich freue mich drauf. Bei Jaguar/Land Rover sitzen offensichtlich auch ein paar Nerds in der Entwicklung. Gut so, denn ein paar Nerds würden dem ein oder anderen deutschen Premiumhersteller mal gut tun.

Text: sb
Fotos: Jaguar Land Rover

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Fünf Zylinder, 367 Pferde: Neuer Audi RS3 Sportback vorgestellt!http://passiondriving.de/2014/12/12/fuenf-zylinder-367-pferde-neuer-audi-rs3-sportback-vorgestellt/ http://passiondriving.de/2014/12/12/fuenf-zylinder-367-pferde-neuer-audi-rs3-sportback-vorgestellt/#comments Fri, 12 Dec 2014 09:21:55 +0000 http://passiondriving.de/?p=6608 Viel wurde gemauschelt: weiterhin fünf Zylinder? Vielleicht doch nur noch vier Töpfe? Wie viel Leistung wird er letztlich haben? Jetzt können wir endlich Tacheles reden: Audi hat den neuen RS3 enthüllt und mit einzigartigem Fünfzylindersound sendet er eine 367-PS-starke Botschaft nach Affalterbach!

Neuer Audi RS3 Sportback mit Fünfzylinder
Auf der einen Seite ist es eine kleine Überraschung, auf der anderen Seite war es abzusehen, dass Audi versuchen wird, Mercedes etwas entgegenzusetzen. So sind es letztlich 7 PS mehr geworden, die der neue RS3 nun als Vorsprung zum Mercedes A45 AMG ausspielen darf. Mit 270 kW (367 PS) und einem Drehmoment von 465 Nm stürmt der Audi RS3 Sportback in 4,3 Sekunden auf 100 km/h. Schluss mit Vortrieb ist erst bei 250 km/h. Optional, lässt man die Vmax-Begrenzung aufheben, macht die Elektronik erst bei 280 km/h dicht – gleichstand mit dem Affalterbacher, der sich optional auch bis zu 280 Sachen schnell bewegen lässt.

Neuer Audi RS3 Sportback mit Fünfzylinder
Akustisch hat der AMG zwar einiges zu bieten – wir sprechen ja immerhin von einem Vierzylinder – gegen den wummernden, kehlig rauen Fünfzylindersoundtrack wird der Schwabe allerdings nicht viel entgegensetzen können. Zumal Audis inzwischen ja auch gluckern, bollern und knattern dürfen, wie uns Axel schon bei der RS Q3 Vorstellung im Video festgehalten hat:

*bräääp* 5-Ender Sound! #audi #rs #q3 #quattro für @passiondriving. Turn up the volume!

Ein von Axel Griesinger (@bigblogg) gepostetes Video am

Ob Audi plötzlich einen Paradigmenwechsel vollzieht? Einerseits dürfen die sportlichsten nun wirklich Geräusche von sich geben. Andererseits konnte selbst der neue Audi TTS schon mit einem agilen Heck begeistern. Die Pressemitteilung des neuen RS3 Sportback verspricht aber noch mehr:

Der neue Audi RS 3 Sportback lenkt direkt in die Kurven ein; bei niedrigem Reibwert der Fahrbahn lässt er sich auf Wunsch des Fahrers im kontrollierten Drift bewegen.

Es scheint, Audi wolle sich den Vorwurf der Langeweile vehement abstreifen. Und damit diese Mal auch die Bremsen mitspielen, gibt’s erstmals in der Klasse auch eine Bremsanlage mit Scheiben aus Kohlefaser-Keramik-Verbundstoff. Optisch kann sich der Audi RS3 zudem auch gut sehen lassen, die Front wird von einem wuchtigen Schwert geprägt, das sich in den seitlichen Luftführungen nach oben zieht. Sorry, ich bin auch eher ein Kritiker des wenig aufregenden Audi-Design, aber DAS? Mann, sieht der gut aus!

Neuer Audi RS3 Sportback mit Fünfzylinder
Neuer Audi RS3 Sportback mit Fünfzylinder
Neuer Audi RS3 Sportback mit Fünfzylinder
Neuer Audi RS3 Sportback mit Fünfzylinder
Neuer Audi RS3 Sportback mit Fünfzylinder

Auch, wenn der Audi RS3 Sportback nun mit über 1,5 Tonnen nach wie vor kein Leichtgewicht ist, klingt das fahrdynamische Versprechen großartig. Wenn es Audi gelingt, das Umzusetzen, ziehe ich meinen Hut. Zu den Händlern kommt der RS3 im Sommer 2015.

Was haltet ihr vom neuen Leistungskönig der Kompaktklasse?

Text: sb
Fotos: Audi AG

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Warum ABT Sportsline auf Motoröl von Mobil 1 vertraut | Anzeigehttp://passiondriving.de/2014/11/28/warum-abt-sportsline-auf-motoroel-von-mobil-1-vertraut-anzeige/ http://passiondriving.de/2014/11/28/warum-abt-sportsline-auf-motoroel-von-mobil-1-vertraut-anzeige/#comments Fri, 28 Nov 2014 09:21:54 +0000 http://passiondriving.de/?p=6604 Anzeige

Edle Fahrzeuge mit mächtig viel Leistung. Eine Spezialität eines besonderen Tuners aus dem Allgäu: ABT Sportsline ist seit Jahren für seine leistungsstarken Fahrzeuge bekannt, die auf Basis aller möglichen PKW aus dem Volkswagen-Konzern entstehen: egal, ob der exklusive ABT Audi R8 GTS, ein richtig wilder VW Golf GTI: bei ABT Sportsline gibt es das alles.

Vor ein paar Jahren, hatte ich bei ABT Sportsline meine erste Testfahrt im Blogger-Leben überhaupt: ich konnte vor Ort zusammen mit anderen Bloggern das derzeitige Line Up des allgäuer Tuners fahren und erleben. Beeindruckend, gerade der ABT Audi R8 GTS blieb mit seinen 620 PS im Gedächtnis – mein erstes Mal Supersportwagen fahren! Auf die Spitze treibt es gar der ABT RS6-R mit 730 PS!

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Eine Schlüsselkomponente, damit solche leistungsgesteigerten Motoren überhaupt funktionieren, ist das Motoröl: Die Belastungen, gerade bei leistungsgesteigerten Motoren, sind enorm. Höhere Drehzahlen, deutlich höhere Verbrennungstemperaturen. Trotzdem ein Tuner wie ABT natürlich auch hier entsprechend Aufwand investiert, um eine hohe Kühlleistung zu gewährleisten, muss mit deutlich höheren Öltemperaturen gerechnet werden.

Bei hohen Temperaturen wird Motoröl allerdings deutlich dünnflüssiger. Dieser Fakt, zusammen mit dem Umstand, dass auch höhere Drehzahlen gefahren werden, birgt die Gefahr, dass der Schmierfilm abreissen kann. Ohne entsprechende Schmierung werden die Kolben noch heißer, dehnen sich aus und verklemmen schließlich in den Laufbuchsen: ein kapitaler Motorschaden.

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All sein Know How, dass ABT aus dem Motosport, wie der DTM und der VLN, in seine Straßenfahrzeuge überträgt, hilft dennoch nicht unbedingt, wenn das Öl nicht mit den gestiegenen Anforderungen mithalten kann. Daher setzt ABT seit Jahren auf Öl von Mobil 1. Bis heute ist Mobil 1 die führende Motorenöl-Marke für synthetische Schmierstoffe. Die Motoröle von Mobil 1 sind für viele Hersteller die erste Wahl und sind einsatzerprobt in den härtesten Rennserien der Welt.

Text: sb
Fotos: ExxonMobil

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Mercedes-AMG GT – die besten Artikel zum neuen Sportwagen aus Affalterbachhttp://passiondriving.de/2014/11/26/mercedes-amg-gt-die-besten-artikel-zum-neuen-sportwagen-aus-affalterbach/ http://passiondriving.de/2014/11/26/mercedes-amg-gt-die-besten-artikel-zum-neuen-sportwagen-aus-affalterbach/#comments Wed, 26 Nov 2014 11:08:32 +0000 http://passiondriving.de/?p=6584 Zugegeben: bisher habe ich mich recht ruhig verhalten, was den neuen Mercedes-AMG GT angeht. Ich konnte mich schlicht noch nicht festlegen. Mag ich ihn? Mag ich ihn nicht? Glücklicherweise waren ja aber ein paar Kollegen und Blogger vor Ort, um zumindest herauszufinden, ob sie ihn denn mögen, den GT – und zumindest kann ich mir nun auch ein wenig eine Meinung bilden. Daher für euch hier mal zusammengefasst: die schönsten und besten Artikel zum Mercedes-AMG GT. Und ja, der wird übrigens wirklich so geschrieben. Denn es ist kein Mercedes-Benz AMG Modell, sondern eine AMG-Eigenentwicklung!

Technisch ist er ja ein feines Gerät. Ein 4.0-Liter-Biturbo-V8 arbeitet unter der langen Haube. Ja, sie ist optisch angelehnt an den SLS, den zweiten Flügeltürer. Doch nein, er ist nicht sein Nachfolger. Zurück zum Motor: der ist eine völlige Neuentwicklung auf Basis des Motors, der auch schon im A45 AMG für mächtig Vortrieb sorgt. Maximal 375 kW (510 PS) im GT S, also dem Topmodell, werden dabei generiert.

Mercedes-AMG GT S Laguna Seca

Und fein sind auch die Zutaten: Trockensumpfschmierung, damit der Schmierfilm auch bei maximaler Querbeschleunigung nicht abreisst und der Schwerpunkt schön abgesenkt werden kann. Die Turbolader, wie auch schon bei den aktuellen BMW-M-Achtzylindern, zwischen den Zylinderbänken angeordnet, um den Motor kompakter  zu bauen und die Frischluftzuführung zu optimieren. Speziell gehärtete Laufbuchsen für hohe Drücke, Schmiedekolben, reibungsoptimierte Kolbenringe und das alles natürlich gemäß “One Man, one Engine” in Affalterbach von Hand zusammengeschraubt. Wie sich das Material auf der Rennstrecke so schlägt? Dazu lud Mercedes auf die legendäre Rennstrecke Laguna Seca – und ich gestehe: ich beneide die glücklichen, die vor Ort sein durften nicht nur ein wenig ;)

Die erste Ausfahrt aus der Boxengasse erfolgt demütig. Die Strecke kenne ich nur von der Xbox-Konsole und dem Rennspiel Forza. Also easy. Die erste Runde ist eine Demorunde, die Strecke anschauen. Eingewöhnen an 510 PS, V8 Turbo, Transaxle-Doppelkupplung, Heckantrieb und die schärfste Waffe die man in Affalterbach bislang konstruiert hatte.  Zuvor bin ich zwei Stunden über US-Landstraßen gefahren, immer mit gebremsten Elan. Hier und jetzt darf der AMG GT S zeigen was er kann. Darf ich meinen Trieben freien Lauf lassen. Den AMG GT S im “Holy Moly Waldfee-Modus” bewegen.

Bjoern zum Mercedes-AMG GT S auf mein-auto-blog.de

Mercedes-AMG GT S Laguna Seca
Mercedes-AMG GT S Laguna Seca
Mercedes-AMG GT S Laguna Seca

Doch ein 4-Liter-V8, doppelt zwangsbeatmet, ist halt allein schon für sich eine akkustische Macht; er brabbelt im Leerlauf auch schön, fast so ein bisschen amerikanisch. Und wenn er getrieben wird (der S schaltet erst knapp vor 6500/min), dann kreischt er auch schön. Laut. Deftig. Schön haben sie das hingekriegt in Affalterbach, dafür darf man sie loben, unter den Turbos ist er einer der Feinsten, er braucht sich auch hinter dem Ferrari California T nicht zu verstecken.

Peter zum Mercedes-AMG GT S auf radical-mag.com

Die Konsole teilt in V-Form den Arbeitsplatz des Fahrers vom Sitzplatz des Passagiers. Auf der Konsole sind symmetrisch 8 Knöpfe angebracht. Niemand soll vergessen, was da unter der lange Haube werkelt. Den zweiten Knopf von oben auf der linken Seite drücke ich nun. My body is burning, it starts to shout *** Desire is coming, it breaks out loud *** Lust is in cages till storm breaks loose *** Just have to make it with someone I choose Der 4 Liter V8 Biturbo erwacht zu Leben. Um 2 Liter hat Mercedes den neuen Motor ja quasi kastriert. Downsizing-Galore. Buh! Der Klang drängt diesen Gedanken aber sofort wieder in die hinterste Schublade zurück.

Jan zum Merces-AMG GT S auf auto-geil.de

Und von Jens, Jan und Sarah gibt es natürlich auch ein ausfahrt.tv-Video:

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Porsches Antwort: der Porsche 911 GTS?

Und Porsches Antwort auf den vermeintlichen Porschejäger? Das wäre wohl der neu vorgestellte Porsche 911 GTS (der übrigens jetzt auch, wie der Nissan 370Z und die Corvette C7 eine automatische Zwischengasfunktion für den Handschalter bereithält). Den durften Fabian und Peter immerhin schon bewegen und haben dazu auch ein paar feine Worte gewählt:

Vorsicht! Auch wenn ein Elfer Sache des Herzens ist, es braucht einen klaren Kopf. Denn Stuttgart stellt dir viele Fallen, an deren Ende dann ein 911 Carrera 4 GTS Cabriolet mit PDK auf dich wartet. Und das braucht es überhaupt gar nicht. Weil Komfort ablenkt und die unmittelbare Rückmeldung aus dem Fokus verliert. Wo es doch beim Porschefahren um nichts anderes geht.

Das Unmittelbare. Direkt und analog schafft es Vertrauen durch Gefühl. Deshalb muss es ein normaler Carrera GTS sein. Mit Hinterradantrieb, handgerissen. Nur so ergibt das fein geschnürte Options-Paket Sinn: die breitere Spur auf ebensolchen Felgen, die Leistungssteigerung, das bedrohliche Schwärzen diverser Anbauteile – denn der 911 GTS findet seinen Zweck in der Freude am schnellen Fahren.

Fabian zum Porsche 911 GTS bei ps.welt.de

911 Carrera GTS Coupé
Autodesk VRED Professional 2014 SR1-SP7
Autodesk VRED Professional 2014 SR1-SP7

Mit dem GTS bastelt Porsche weiterhin mit einer wunderbaren Souveränität und schönen Leichtigkeit an der Legendenbildung des 911er der Baureihe 991, von der wir in 20 Jahren sagen werden, dass es vielleicht der beste Elfer ever war, uns gereuig sein werden, dass wir nicht genügend gespart (oder, äh, verdient?) hatten, um uns solch ein Wunderwerk zu kaufen.

Mein Gott, ist das: grosses, grosses Kino. Der Boxer schreit Dir ins Genick, dreht bis 8500/min, so etwa bei 4000/min fällt der Hammer, die Schaltwege sind kurz, knackig (das 7-Gang-Getriebe wurde überarbeitet, die Schaltebenen sind jetzt klarer definiert), er zieht sofort weiter, weiter, weiter, brüllt.

Peter zum Porsche 911 GTS auf radical-mag.com

Text: sb
Fotos: Mercedes, Porsche

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Familienkutsche Deluxe: Neuer Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brakehttp://passiondriving.de/2014/11/25/familienkutsche-deluxe-neuer-mercedes-benz-cla-45-amg-shooting-brake/ http://passiondriving.de/2014/11/25/familienkutsche-deluxe-neuer-mercedes-benz-cla-45-amg-shooting-brake/#comments Tue, 25 Nov 2014 08:00:03 +0000 http://passiondriving.de/?p=6572 Die wohl süßeste Versuchung, seit es die wilde A-Klasse gibt: aus der Mercedes-Benz A-Klasse wurde der A45 AMG, ein wilder kompakter mit dem stärksten Serienvierzylindermotor der Welt. Daraus wurde dann der CLA 45, die schöne Coupé-Limousine und daraus wurde jetzt endlich: der Shooting Brake. Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake heißt das Ding in voller Länge und ist einfach nur: wundervoll!

Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake

Shooting Brake, der Name steht bei Mercedes für Kombis mit deutlich dynamischer gezeichnetem Heck. Funktioniert: ich kann mit Kombis nicht viel anfangen, aber dem CLS Shooting Brake kann ich nicht entsagen – ein Traum auf vier Rädern. Auf den CLA übertragen funktioniert das Konzept zugegebenermaßen nicht ganz so hervorragend, aber immer noch ausreichend gut, um alle anderen Kombivarianten dieses Segments in den Schatten zu stellen.

265 kW (360 PS) zimmert der 2-Liter-Vierzylinder auf den Asphalt. Natürlich mittels 4Matic-Allradantrieb, um somit eine Beschleunigung von 4,7 Sekunden auf 100 km/h zu ermöglichen. Was auch immer da aus Wolfsburg in den Startlöchern steht, das gerade auf der Nordschleife seine Runden dreht: der Golf R Variant darf sich warm anziehen und darf direkt als Verlierer in den Markt starten. Punkten wird der wohl höchstens in Kategorien, die ohnehin niemanden interessieren: Kofferraumvolumen, Alltagstauglichkeit, Verbrauch. Pfts. Wer es aber unbedingt darauf anlegen will: auch hier kann der CLA 45 AMG Shooting Brake mit einem Vorsprung ins Rennen starten: 1.345 Liter sind maximal drin. Das ist schon einiges mehr, als im S3 Sportback und nur knapp weniger, als im normalen Golf Variant.

Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake
Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake
Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake

Alles weitere kennen wir soweit bereits aus dem A 45 und dem CLA 45: einerseits der massiv aufgeladene (bis zu 1.8 Bar Ladedruck) 2-Liter-Turbomotor, auf dessen Basis nun auch der neue 4-Liter-Biturbo-V8 im AMG GT entwickelt wurde, andererseits das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe “SPEEDSHIFT DCT”, das mit massivem Geboller und Geknalle durch die Abgasklappenablage (genauer gesagt, ist es eigentlich die Zündunterbrechung) jeden Gangwechsel akustisch untermalt.

Damit sich der kompakte Uber-Kombi auch optisch vom Wettbewerb distanziert, sind serienmäßig Felgen im 5-Doppelspeichen-Design, 8 x 18 Zoll mit Bereifung in 235/40 R 18 montiert. Am Heck ist der CLA 45 AMG Shooting Brake erkennbar durch einen Dachspoiler mit rund drei Zentimeter hohem “Gurney Flap”, einer Abrisskante, um bei hohen Geschwindigkeiten den Auftrieb zu reduzieren. Für die Show und Optik gibt’s unten dann noch einen schwarzen Diffusor mit integrierten, verchromten Endrohrblenden im Doppelrohr-Design.

Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake

Nachteile? Klar, gibt’s auch: das wenig ansehnlich auf dem Armaturenbrett montierte Navi tut immer noch so, als wäre es ein iPad und die Materialverarbeitung wird hier und da wohl leider immer noch etwas nachlässig sein.

Und wie schaut’s mit einer Edition1? Ja, gibt’s auch. So in etwa. Ein CLA 45 AMG Shooting Brake OrangeArt Edition mit orangefarbenen Akzenten, die im Innenraum noch cool wirken, im Exterieur eher Geschmackssache sind, soll zur Markteinführung Käufer locken.

Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake OrangeArt Edition
Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake OrangeArt Edition
Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake OrangeArt Edition

Im März 2015 wird es den Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake das erste Mal auf dem Autosalon in Genf zu sehen geben, gleichzeitig startet dann auch bereits die Markteinführung.

Text: sb
Fotos: Mercedes-Benz

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Gastbeitrag: Wie ich die Liebe zu Autos entdeckte…http://passiondriving.de/2014/11/22/gastbeitrag-wie-ich-die-liebe-zu-autos-entdeckte/ http://passiondriving.de/2014/11/22/gastbeitrag-wie-ich-die-liebe-zu-autos-entdeckte/#comments Sat, 22 Nov 2014 15:52:03 +0000 http://passiondriving.de/?p=6540 Josef ist ein Freund von mir, der selbst auch seit unzähligen Jahren bloggt, mit “Sag was!” einen unterhaltsamen und kurzweiligen Podcast führt und allerlei Sachen mit “diesem Internet” macht. Da wir beide zusammen auch ab und zu mal eine Runde mit meinen Testwagen drehen, hat er sich die Zeit genommen, einen Gastbeitrag hier zu hinterlassen – wie er denn die Liebe zu Autos entdeckte.

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Ich muss gestehen, ich bin wohl ein Spätzünder… als Kind war irgendwie alles interessanter als Autos. Geändert hat sich das erst mit dem 18. Geburtstag und dem Führerschein. Mein erstes Auto war ein MItsubishi L300. So was wie ein VW Bus, allerdings in der Offroad Version. Ein tolles Fahrzeug, um das Fahren zu lernen, vor allem, wenn man in der Fahrschule den doch etwas kleineren Polo rumscheuchen durfte. Wieso gerade das Modell? Es war ein Geschenk meiner Eltern, das alte Auto meines Vaters. 212.000 Kilometer auf der Uhr 17l Verbrauch, aber halt umsonst. Und wir hatten wirklich viel Spaß. Der Dicke, die neue Soundanlage, meine Freunde und ich, doch natürlich, begann ich damals auch zu träumen und mich auf ein mal für andere Autos zu interessieren. Hauptsächlich Sportwagen, wie sollte es anders sein. Natürlich blieb das nicht mehr als ein Traum. Mit 19 oder 20 einen Ferrari? Nein, das war nicht drin. Es folgte dann doch das ein oder andere schöne Auto, doch darum soll es hier nicht gehen. Ich bin geborener Münchner und mein ganzes Leben verfolgt mich schon etwas, das mir fast peinlich ist. Obwohl ich mich in der Tat zwei mal bei BMW beworben habe, haben mir die Fahrzeuge mit dem Propeller auf der Motorhaube nie gefallen. Nicht von außen, nicht von innen. Meine Marke war eher Audi und mit der Zeit schlich sich Mercedes-Benz immer mehr ein.

Besonders “schlimm” wurde das mit dem Stern und mir aber erst, als ich beruflich damit in Kontakt gekommen bin. An dieser Stelle sei erwähnt, ich arbeite für einen Dienstleister der Mercedes-Benz Niederlassung München.

Doch was ist es nun, was mein Herz zum Pochen bringt? Jeder neue Super-Sportwagen wie SLS und AMG-GT, die bei Bloggern und Autofans auf Begeisterung stoßen? Gelände-Monster wie der dreiachsige G, der jedeWüste umpflügt? Nein. Ich stehe auf alte Autos. Meistens deutlich älter als ich, nahezu unbezahlbar und teilweise mit faszinierenden Geschichten. Da komme ich wirklich ins Schwärmen. So ist für mich der Dezember meist der schlimmste (oder beste?) Monat des Jahres, denn hier werde ich fast täglich mit solchen Schätzen konfrontiert, wenn der Adventskalender ansteht. Wer den nicht kennt, dem empfehle ich, mal danach zu suchen. Auf drei Etagen werden 24 Fenster der Glasfront in der Mercedes-Benz Niederlassung verhängt und jeden Tag eines geöffnet. So weit nichts besonderes, doch was sich dahinter verbirgt ist stellenweise umwerfend. Die besten Erlebnisse und „meine“ größten Schätze der letzten Jahre will ich euch hier mal ein wenig näher bringen

2011 – Mercedes-Benz in the Music

In meinem ersten Jahr bei der Niederlassung München drehte sich der Adventskalender nicht um eine Fahrzeuggruppe, sondern um das Thema Musik, so stand nicht nur jeden Tag ein Auto im Fokus, sondern auch immer ein passender Song. Wie sollte es anders sein, es ging los mit dem Song von Janis Joplin, der die Marke im Namen trägt. Oh Lord, won’t you buy me a Mercedes-Benz – geschmückt mit einem eher unspektakulären Strichacht, doch auch dieses Jahr hatte durchaus seine Perlen. Er hat keine besondere Geschichte, aber er ist selten. nur 75 Exemplare gibt es vom SLR Stirling Moss, dem Supersportwagen ohne Dach, A- und B-Säule. Ich zähle mich zu den Glücklichen, die davon gleich drei Stück schon live gesehen haben.

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Geschichtsträchtig wird es beim Thema Maybach. Zwei Stück waren dabei. Das Coupé de ville mit einer Karosserie aus Ravensburg und das Letzte de ville überhaupt. Gebaut 1939, den Krieg gut überstanden, original Leder, der Lack ist größtenteils auch noch der Erste. Motor und Getriebe ohne Schäden bisher. Das ist die Geschichte eines Oldtimers, der zweite Maybach hat aber noch mehr zu bieten. Im Jahre 1937 mit einer Gläser-Karosserie aus Dresden ausgeliefert und einer von nur 7 seiner Art, die dort hergestellt wurden, war sein erster Besitzer der deutsche Konsul. Nur 5 Jahre später, 1942 wurde das Fahrzeug eingezogen und fuhr daraufhin im Tross Heinrich Himmlers. Nach dem Krieg, ging es in den Bestand der US-Army über. Ein deutscher Kriegsgefangener beschädigte die Kupplung, um das Fahrzeug davor zu bewahren, von GIs bei rasanten Fahrten zerstört zu werden. Ihr seht, Geschichte geht mir über PS und im nächsten Jahr wurde es sogar noch besser…

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2012 – 60 Jahre Mercedes-Benz SL

Das Jahr eines Geburtstags. Der SL feiert seinen 60-jährigen Geburtstag und so dreht sich der Kalender in diesem Jahr um den Sportwagen. Viele sind vertreten. Alle Modelle der „Neuzeit“, Formel 1 Safety-Cars und das Top Modell SLS. Neulich kam ich zu dem Vergnügen, bei Sebastian auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen, als er den SL65 AMG testete und mit über 600PS und 300 KM/H über die Autobahn zu brettern hat was, aber mein absoluter Favorit, an den kein anderes Fahrzeug ran kommt ist der 300SL Flügeltürer. Und davon hielt der Adventskalender gleich mehrere für mich bereit. So zum Beispiel den 300SL, der mit für die Legende um das Fahrzeug verantwortlich war, als er 1952 die Carrera Panamericana in Mexico gewann. Einige Prototypen, die nur ein oder zwei mal gebaut wurden und der einmalige 300SL mit GFK Karosserie. Ich komme nicht umhin, da ans Geld zu denken. Für einen „normalen“ zahlt man bis zu 1,4 Mio €. Und da steht ein Einzelstück neben dem anderen. Auch dabei ein 190 SL Coupe von 1960 im Original-Zustand. Ehemaliger Besitzer: David R. Scott, der siebte Mann auf dem Mond. Der Zustand: original und unrestauriert, sogar die NASA Plakette klebt noch in der Frontscheibe. Noch mehr Namen? Auch der Name Doyle findet sich in der Besitzer-Liste. Der Sohn des Sherlock Holmes Autors hat sich seinen 300SL “Silber violett“ lackieren lassen. Ein Einzelstück. Ich habe gefragt, ob ich einziehen darf, leider durfte ich nicht. Was solls, die SL-Familie bietet sowieso nicht so viel Platz wie die Fahrzeuge des nächsten Jahres.

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2013 – Ein Klassiker im Klassiker

Meine kleine Zeitreise geht in diesem Jahr zu Ende. Der Kalender war der G-Klasse gewidmet, einem Geländewagen, den ich bewundere. Wegen seiner Geländegängigkeit, seiner Ausstattung und der puren Kraft. Ich kam mal in das Vergnügen, ein G500 Cabrio zu fahren und bei gut 5L Hubraum und 400 PS muss so mancher Sportwagen aufpassen, um an der Ampel nicht nur die gewaltige Rückseite zu sehen. Beim Thema Geschichte zieht er allerdings den kürzeren, bei jugendlichen 30 Jahren, die er auf dem Buckel hat. Mindestens zwei bekannte G-Fahrer gibt es allerdings. Franz-Josef Strauß und Papst Johannes Paul II. Gerade das Papamobil von 1980 ist wohl der bekannteste Vertreter der G-Familie.

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Ja, unterdessen mag ich Autos. Sportwagen sind toll. Sie werden immer schneller und dabei sparsamer, doch mein Herz geht einfach auf, wenn ich solche Schätze bewundern kann wie die, die ich euch hier vorgestellt habe. Ich hoffe, ihr könnt meine Begeisterung nachvollziehen. Leider weiß ich noch nicht, was es dieses Jahr wieder alles zu entdecken gibt im Adventskalender, aber ich freue mich schon darauf. Dann kann ich Freunden und Bekannten wieder mit schwärmerischen Monolgen auf den Keks gehen.

Text: Josef Hajda
Fotos: Johannes Schlörb (Außenansicht, Papamobil), alle weiteren: Mercedes-Benz Niederlassung München

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Vorurteile: Corvette C7 Stingray Fahrbericht – #radical14http://passiondriving.de/2014/11/21/vorurteile-corvette-c7-stingray-fahrbericht-radical14/ http://passiondriving.de/2014/11/21/vorurteile-corvette-c7-stingray-fahrbericht-radical14/#comments Fri, 21 Nov 2014 10:54:55 +0000 http://passiondriving.de/?p=6549 Vorurteile sind etwas feines. Gelebte Erfahrung. Von anderen. So sagt es zumindest Josef Hader. Und der muss es schließlich wissen, denn er ist Österreicher. Vorurteile gibt’s zur Corvette auch genug. Grobschlächtig, dick, ungehobelt, wenig ausgefeilt sei sie. Noch dazu das Lieblingsgefährt von Männern aus einem gewissen Millieu. Nur, wirklich wahr scheint keines dieser Vorurteile mehr zu sein. #radical14 klärt auf.
Corvette C7 Stingray

Morgens, irgendwann – viel zu früh jedenfalls – auf der Rennstrecke dem Fahrsicherheitszentrum in Lignières: Der Morgen kalt, die Strecke nass. Nicht die besten Vorraussetzungen für ein gutes Dutzend mächtig bewaffneter Sportwagen. Ich greife nach dem Schlüssel der Corvette als Einstandsfahrzeug und halte das für eine ganz vernünftige Wahl. Die Alternativen wären eine italienische Mittelmotor-Diva mit binärem Ladedruckkennfeld, ein Biturbo-V8 mit 650 PS, eine übergewichtige Raubkatze, ein Flügeltier mit Semislicks, ein schwedischer Familienkombi und: ein Ferrari. Letzteren wollte ich mir für einen besonderen Moment aufheben, also sind 466 PS und 630 Nm Drehmoment an der Hinterachse die offensichtlich vernünftigste Wahl bei diesen Streckenbedingungen.

 

Bequem hat man’s auf jeden Fall in der Corvette. Schon dank der belüftbaren Sitze – wer hätte gedacht, dass ich die bei 10°C noch brauchen werde? Zündschlüssel links, so ein bisschen Rennsport muss halt sein, und der wuchtige 6,2-Liter-Smallblock unter der Haube erwacht zum Leben. Kernig und rauh klingt er. Zwar nur ein Smallblock, aber er reicht, um der ganzen Fuhre mit einem Gasstoß alle Regentropfen abzuschütteln.

Auf der Strecke dann: Drama! Der Karren geht quer, zu jeder Zeit. Egal ob mit oder ohne Gas. Es gleicht einem Eiertanz. Und das ist: großartig! Denn, du spürst einfach alles. Dein Hinterteil wird so fein mit Informationen versorgt, als wäre es direkt auf dem Differenzial zwischen den Blattfedern verschraubt worden. Untersteuern kennt die Vette überhaupt nicht. Einlenken reicht, die Hinterachse kommt in Bewegung, der weitere Winkel wird dann lässig mit dem Gaspedal dirigiert.

Corvette C7 Stingray
Corvette C7 Stingray
Corvette C7 Stingray

Und dann gibt es da diese schöne Kurve, die einen Radius von rund 270° hat – also fast einmal komplett herum. Scharf anbremsen, leicht rechts andeuten, nach links einlenken, das Heck setzt sich in Bewegung. Groooooaaaam, ein kurzer Gasstoß und die Hinterachse erhöht den Driftwinkel schnell, aber ohne Ruckeln oder Zuckeln. Ab diesem Punkt ist alles einfach nur noch eine perfekte Symbiose aus Mensch und Maschine. Gegenlenken, kurze Gasstöße, Winkel halten und dann quer in das kurze Geradeausstück hinausbeschleunigen.

Sicher, der Polestar-Volvo mit seinem Allrad fährt gerade Kreise um uns alle, vor allem um die ständig querfahrende Corvette. Aber der schönste Weg durch eine Kurve ist eben nicht zwingend die Ideallinie. Der filigrane Eiertanz lässt sich später, als die Strecke allmählich etwas abtrocknet, auch als filigrane Zeitenhatz weiterführen. Ungehobelt ist da gar nichts. Präzise lässt sich Runde um Runde der Grenzbereich immer weiter ausloten. Fabehalft.

Nur das Getriebe, das erfordert die viel zitierte starke Hand. Hier musst Du noch richtig zupacken. Locker lässig geht da gar nichts, der Schalthebel will mit Nachdruck durch die Schaltgasse bugsiert werden. Eine Willensprüfung sozusagen. “Willst Du überhaupt?”. Druck, Muskel spannen sich an. KLONK! Die Kupplung kommt, der Small-Block brüllt. “JA, und wie ich will!”. Und auch die Kupplung verlangt nach dem richtigen Feingefühl, sonst bockt die große Schwungmasse des mächtigen V8 beim Einkuppeln wie ein Kleinkind.

Corvette C7 Stingray
Corvette C7 Stingray
Corvette C7 Stingray
Corvette C7 Stingray

Ungehobelt und von Gestern? Ganz sicher nicht. So mancher moderner Sportwagen könnte sich einige Scheiben bei der vermeintlich so ewig gestrigen Vette abschneiden: Aluminiumchassis, Kohlefaserdach, Kunststoffkarosserie, Doppelquerlenker mit querliegenden Blattfedern und adaptiven Dämpfern, Direkteinspritzung, Zylinderabschaltung, Siebengang-Handschaltung. Die Corvette C7 ist ein feines, feines Stück Technik und ein unfassbar unterhaltsames noch dazu. Ihre Vorurteile zerpflückt die C7 mit nur einer Runde auf der Rennstrecke im Nu. Nichts anderes sagt der Chali, nichts anderes sage ich.

Bliebe also noch ein Vorurteil übrig: Was ist mit den Männern aus dem Millieu? Nun, die fahren doch inzwischen sowieso lieber einen Mercedes. Wie aber Fabi schon sagt: das muss jetzt nur noch bei den Müttern ankommen.

Text: sb
Fotos: Patrick Corminboeuf/Walter Pfäffli/Tobias Heil

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Special: der neue Audi A3 e-tron | Anzeigehttp://passiondriving.de/2014/11/19/special-der-neue-audi-a3-e-tron/ http://passiondriving.de/2014/11/19/special-der-neue-audi-a3-e-tron/#comments Tue, 18 Nov 2014 23:36:27 +0000 http://passiondriving.de/?p=6501 Anzeige

Mit dem neuen Audi A3 Sportback e-tron startet Audis erster Plugin-Hybrid in den Markt. 204 PS Systemleistung, 0 auf 100 km/h in 7,6 Sekunden, 222 km/h Höchstgeschwindigkeit und deutlich über 900 Kilometer Reichweite – Sportlich und Alltagstauglich.


Audi A3 Sportback e-tron

In der folgenden Artikelserie stellen wir den Audi A3 Sportback e-tron ausführlich vor:

  • Der Audi A3 Sportback e-tron im Detail
    Wie funktioniert der Hybrid-Antrieb? Welche Fahrleistungen hat er und was versteckt sich generell hinter der Technologie des A3 e-tron? Ein Blick unter das Kleid des Plug-In-Hybriden.
  • Der Audi A3 Sportback e-tron im Video detailliert vorgestellt
    Ein Blick ins Cockpit des Audi A3 e-tron. Welche Einstellmöglichkeiten gibt es für den Hybridantrieb? Wann eignet sich eigentlich welcher Modus? In einem ausführlichen Video werfen wir einen genauen Blick auf die Funktionen des A3 e-tron.
  • Video: Autofahrer testen den Audi A3 Sportback e-tron
    Einen Hybrid zu fahren, ist ein besonderes Fahrgefühl. Einzigartige Fahrleistungen und die Ruhe prägen sich ein. Autofahrer konnten den A3 Sportback e-tron in Hamburg probefahren, auf seine Alltagstauglichkeit testen und ausprobieren, wie kompliziert er denn ist.
  • Der TV-Werbespot zum Audi A3 Sportback e-tron
    Der perfekte Mix macht’s: man nehme das besten aus zwei Welten, Verbrenner und Elektroauto. Der TV-Werbespot präsentiert die besonderen Highlights des Audi A3 Sportback e-tron und bedient sich der Analogie, dass auch ein DJ ohne perfekten Mix aufgeschmissen ist.

Weitere Informationen zum Audi A3 e-tron

Kraftstoffverbrauch kombiniert: Benzin 1,5 – 1,7 l/100 km | Strom 114,0 Wh/km; CO₂-Emission kombiniert: 35 g/km Effizienzklasse: A+

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs sowie Abweichungen von den angegebenen Werten hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug und anderen Faktoren (wie z.B. Räder- oder Reifenwahl) ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

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