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C-Klasse

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Wir Blogger und Motorjournalisten haben keine Ahnung von der Realität – Unterwegs in einer nackten Mutti

Beruflich bedingt bin ich zur Zeit häufiger in Mietwagen unterwegs. Das öffnete mir den Blick auf die Schattenseiten des Automobilbaus, die wir Auto-Blogger und Motorjournalisten, in der Regel verwöhnt von vollausgestatteten Topmodellen, gefahren an den schönsten Orten der Welt, gar nicht kennen. Es war ein harter und unbarmherziger Tritt zurück in die Welt des durchschnittlichen Automobilkäufers. Und die sieht bescheiden aus, wie ich feststellen musste.

Quer verliebt: Mercedes-AMG C 63 S Coupé (C 205) im Fahrbericht

Fährste quer, siehste mehr. Fährste richtig quer, siehste gar nix mehr. Zugegeben, die 90° Driftwinkel am Ende der engen Spitzkehre waren dann wohl doch ein wenig zu viel. Ausnahmsweise hat sich der 4-Liter-V8 mal als Turbomotor geoutet und mich mit seinem Drehmomenthammer überrascht. Denn, wenn im Drift aus fein dosiertem Schlupf an der Hinterachse völlige Eskalation wird, weil sich plötzlich eine 700 Nm große Drehmomentwelle aufbäumt, dann merkst Du mal wieder: unter der Haube blasen zwei Turbolader halt mächtig zum Kampf. Und: Du bist halt nicht Chris Harris.

#thepluses3 Tag 8: Der längste Tag – Ankunft am Atlantik | Roadtrip in die Pyrenäen

Tatsächlich gibt es wohl schlechtere Orte auf der Welt, um mit einer Reifenpanne zu stranden. Huesca hat nicht nur eine außergewöhnlich hohe Dichte an Restaurants mit Michelin-Sternen und -Empfehlungen, sondern auch gute und doch günstige Hotels. Während wir also auf unseren Reifen für den Mercedes C450 AMG warteten, verbrachten wir die Nacht gemütlich im 4-Sterne-Hotel in einer 2-Zimmer-Suite – für gerade einmal 100 Euro…