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Diesel

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Seit ziemlich genau eineinhalb Wochen steht die Alfa Romeo Giulietta nun bei mir in der Garage. Wobei von stehen eher weniger die Rede sein kann, denn genau genommen, bin ich doch überraschend viel mit der Italienerin unterwegs. Und irgendwie ist das doch seltsam, weil die (manchmal) eitle Dame unsere Beziehung von Anfang an immer mal wieder auf eine harte Probe gestellt hat. Aber wir wollen heute mal nur über ihre sportliche Seele sprechen. Zeit für ein fahrdynamisches Zwischenfazit.

In meinem Rant über den Großstadtberufsverkehr heute Mittag habe ich ja bereits schon kurz angekündigt, was da momentan den Fuhrpark bereichert: ein – pardon – eine Alfa Romeo Giulietta. Das für sich betrachtet ist schon toll, denn ich habe mich schon ganz lange auf eine Begegnung mit der rassigen Italienerin gefreut. Mit dem MiTo bin ich vor einigen Jahren das erste mal Alfa gefahren und es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Positiv, wohlgemerkt – wenn man über italienische Autos spricht, sind sich da manche Leute ja nie so ganz sicher..

Einen Start in meine Artikelreihe zum großen Blogger Road-Trip zu finden, fällt mir gar nicht so leicht. Zu viele Erlebnisse schwirren in meinem Kopf herum, zu viele Eindrücke von den Autos, zu viele Impressionen der beeindruckenden Szenerie in den 5 durchfahrenen Ländern. Wobei zu viel bedeuten würde, ich hätte weniger gewollt – wollte ich aber nicht! Aber ihr wisst schon: fahrt in drei Tagen alle Achterbahnen dieser Welt, schwimmt im Bällebad und versucht euch dann noch einen klaren Kopf zu machen, womit ihr anfangen wollt, euren Freunden davon erzählen. Aber ich will es einmal versuchen. Heute erzähle ich ein wenig allgemein über den Trip, in Kürze kommt noch mehr zu den Autos, es werden also noch weitere Artikel und Bilder folgen. Und ebenso vorab gilt auch noch ein ganz großes Dankeschön an die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, welche diesen Road-Trip überhaupt erst möglich gemacht hat. Ein besonderer Dank geht aber auch an Vodafone Deutschland, dank denen wir euch auch aus dem  Ausland die ganze Zeit über mit Neuigkeiten versorgen konnten!

Advertorial

Zugegeben, ein bisschen überrascht war ich tatsächlich, als ich gesehen habe, wie kräftig der neue VW Amarok nun beworben wird. Ein Pick Up für Deutschland – warum auch nicht? Ich kenne erstaunlich viele Menschen, die genau so einen Pick Up gerne fahren würden und den gibt es nun auch mit VW-typischer Wertarbeit. Der VW Amarok sieht dabei finde ich auch noch sehr gut aus.

Der Q5 ist für Audi ein echter Bestseller. Der Mittelklasse-SUV verkauft sich prächtig. Aber auch der erfolgreichste Besteller braucht mal ein Facelift. Und das hat Audi nun vorgestellt. Obendrein gab es auch ein echtes Highlight zu begutachten: vor wenigen Wochen stellte Audi nämlich mit dem SQ5 TDI das erste S-Modell mit Dieselmotor vor – eine völlig neue Linie, die so auch weiterverfolgt werden soll. Ich schrieb es ja bereits zur A3 Präsentation: auch mit einem A3 Diesel-S-Modell dürfen wir rechnen.

Audi SQ5 TDI

Grund genug also, dass ich mir den aufgefrischten Q5, und den SQ5 TDI insbesondere, anschaue – auch wenn SUV nun ja nicht unbedingt meiner Vorstellung von Fahrdynamik entsprechen. Unterwegs war ich den Tag über übrigens mit Ralf Bernert von exclusive-life.de, seinen Artikel zum SQ5 TDI findet ihr hinter diesem Link.

Übrigens: auch andere Blogger sind den neuen Q5 gefahren oder fahren ihn noch. Eine Übersicht über die anderen Artikel findet ihr am Ende dieses Artikels.

Deutschland, Kombiland. Gerade bei uns sind Kombis beliebt wie kaum in einem anderen Land. Auf einen freue ich mich derzeit ja ganz besonders, das ist der Jaguar XF Sport Brake – einfach weil ich sowieso total auf den XF stehe. Aber da schickt sich jetzt noch ein Kombi an, um um die Gunst der „etwas anderen“ Kombi-Fahrer zu buhlen. Und mindestens bei mir kann er punkten. Der Mercedes-Benz CLS Shooting Brake. Der feierte nämlich jetzt beim Goodwood Festival of Speed Weltpremiere und wow – das Auto sieht großartig aus!

Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

Für Can  beispielsweise gilt der CLS ja ohnehin als der schönste Mercedes, der gerade gebaut wird. Mit dem Shooting Brake definiert man mehr oder weniger sogar eine neue Fahrzeugklasse. Denn einen Kombi auf Basis eines Coupés – mir fällt da spontan nichts ein. Das wäre so, wie ein Kombi auf Basis des Audi A5, Audi A7 oder ein Porsche Panamera Kombi. Wer weiß, ob die nun nachziehen werden, denn der CLS Shooting Brake sieht fantastisch aus, wenn ihr mich fragt! Ein Kombi, der klaren Coupé Linien folgt – wow!

Im Rahmen der A3 Präsentation konnte ich im Gespräch mit einem der Ingenieure bei Audi in Erfahrung bringen, dass es in Zukunft wohl auch ein Diesel S-Modell für den A3 geben wird. Nachdem BMW inzwischen unter dem Label „M Performance Automobile“ auch Diesel in einer exklusiven M-Konfiguration bietet (Vorzeigebeispiel ist der technisch recht beeindruckende BMW M550d xDrive), zieht Audi nun nach. Und wenn mich nicht alles täuscht, ist der nun vorgestellte Audi SQ5 der erste Diesel in einem reinen S-Modell. Weder S3, S5, S6 oder S7 sind bisher mit einem Dieselmotor zu haben.

Audi SQ5 TDI

Und der Motor hat es in sich: bei ABT bin ich ja bereits den Audi A6 mit eben diesem 3.0 V6 TDI Drehmomentmonster gefahren, das in der Serienkonfiguration – auch im SQ5 – 313 PS und 650 NM Drehmoment auf den Asphalt brennt. Der Motor ist ein Sahnestück – soviel kann ich schon jetzt sagen. Auch klanglich macht er einiges her, wobei da aber dann schon viel mit Sound-Generatoren im Auspuff und im Audiosystem nachgeholfen wird. Kann man blöd finden. Solange man als Fahrer Spaß daran hat – warum nicht? Im SQ5 reichen diese mächtigen Leistungswerte jedenfalls für eine ordentliche Performance: 5,1 Sekunden vergehen, um den wuchtigen SUV auf Tempo 100 zu beschleunigen. Der direkte Konkurrent, der BMW X6 M50d, braucht dafür 5,3 Sekunden, trotz 381 PS.

Audi SQ5 TDI

Zahlengeschubse hin oder her: das wirklich spannende für mich ist weniger der SQ5 an sich, sondern die Tatsache, dass es damit das erste Diesel-S-Modell bei Audi gibt. Und es wird sicher nicht das letzte sein – und genau darauf freue ich mich schon gewaltig. Dass der fantastische Biturbo Dreiliter-Diesel nicht in den A3 passen wird, wurde mir von den anwesenden Ingenieuren schon versichert – leider. Aber auch da wird es sicher einen schönen leistungsstarken Diesel geben. Egal – ich freue mich und bin schon auf den nächsten Performance-Diesel gespannt. Wie die Differenzierung im Namen aussehen wird, wird sich noch zeigen – ich kann mir schwer vorstellen, dass es etwa „S3 TDI“ werden wird, aber wer weiß.

Was denkt ihr: Diesel und sportlich geht nicht?