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Kompaktklasse

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Ein wenig hat es ja schon gedauert, bis ich ihn endlich fahren durfte. Einige Monate sind ins Land geflogen, bevor ich endlich auch hinter dem Steuer des Honda Civic Type R sitzen durfte. Jetzt ist’s gar schon ein wenig spät, denn just diese Woche feiert sein Nachfolger die Europapremiere auf dem Genfer Automobilsalon. Macht aber nichts. Denn neu wird der neue vor allem bei der Optik und der Infotainmentausstattung.

Die wohl süßeste Versuchung, seit es die wilde A-Klasse gibt: aus der Mercedes-Benz A-Klasse wurde der A45 AMG, ein wilder kompakter mit dem stärksten Serienvierzylindermotor der Welt. Daraus wurde dann der CLA 45, die schöne Coupé-Limousine und daraus wurde jetzt endlich: der Shooting Brake. Mercedes-Benz CLA 45 AMG Shooting Brake heißt das Ding in voller Länge und ist einfach nur: wundervoll!

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Mit dem neuen Audi A3 Sportback e-tron setzt Audi einmal mehr auf „Vorsprung durch Technik“. Die vollständige Elektrifizierung des Individualverkehrs leidet momentan vor allem noch unter ungünstigen Energiespeichern und unzureichend ausgebauter Infrastruktur. „Das Beste aus zwei Welten“, ein häufig zitierter Satz, den Audi auf den A3 e-tron jedoch besonders konsequent und erfolgreich anwendet: Hybrid angetriebene Autos sind keine wahre Neuerung mehr. Statt aber vom Verbrenner zu leben und den Elektromotor nur zur Unterstützung einzusetzen, geht Audi den umgekehrten Weg.

Audi A3 Sportback e-tron

Als Plug-In-Hybrid, das bedeutet, dass der A3 e-tron über an der Steckdose aufladbare Akkus verfügt, leistet er einen großen Teil seines Vortriebs rein über den Elektromotor. Nur situativ schaltet sich der Benzinmotor hinzu. Der Elektromotor, eine permanent erregte Synchronmaschine leistet alleine 75 kW bei 330 Nm Drehmoment. Schaltet sich der 1.4 TFSI mit hinzu, werden weitere 110 kW (150 PS) und 250 Nm Drehmoment beigesteuert, in der Summe steht damit eine Systemleistung von 150 kW (204 PS) zur Verfügung. Das reicht für erstaunlich sportliche Fahrleistungen: Auf 100 km/h beschleunigt das Zweigespann in gerade mal 7,6 Sekunden und Schluss ist erst bei 222 km/h.

Rein elektrisch reicht eine volle Batterieladung für 50 Kilometer Reichweite, die durch die Unterstützung des Verbrenners natürlich im Hybridbetrieb entsprechend verlängert wird. Erst wenn Energie in den Akkus voll aufgebraucht ist, ist der A3 e-tron als reiner Verbrenner unterwegs. Reichweitenprobleme gibt es mit dem Konzept also nicht, denn im Zweifel wird an der nächsten Tankstelle einfach wieder Benzin nachgetankt. So lassen sich auch problemlos lange Fahrten in den Urlaub bewältigen. Im Stadtverkehr hingegen kann der A3 e-tron seinen Vorteil maximal ausspielen und in der Regel rein elektrische Fahrten zum Arbeitsplatz ermöglichen.

Fährt ohne Verbrenner – auch im Kaltstart

Dass der Verbrennungsmotor im Hybridmodus in der Regel aber nur unterstützend hinzugeschaltet wird, erforderte selbstredend ein besonderes Augenmerk der Ingenieure auf die Kaltstart-Eigenschaften des Motors. So verfügt er über ein spezielles Thermomanagement, welches insbesondere durch den in den Zylinderkopf integrierten Abgaskrümmer unterstützt wird: Dank der Abgaswärme wird der Motor besonders schnell erwärmt, bei hoher Last sorgt der Wassermantel im Zylinderkopf für eine Senkung der Abgastemperaturen.

Im Gegensatz zu anderen Hybriden wird der TFSI-Motor des Audi A3 e-tron also beim Kaltstart nicht erst auf Temperatur gebracht, bevor rein elektrisches Fahren möglich ist. Da der Motor aber auch beim Kaltstart einen Kickdown und folglich hohe Drehzahlen überstehen muss, wurden etwa Kolbenringe und Lager speziell beschichtet. Um gerade auch im Winter für eine gute Heizleistung zu sorgen, selbst wenn der Verbrenner noch nicht auf Temperatur ist, befindet sich zusätzlich ein thermo-elektrisches-Heizelement mit an Bord. Und das Beste? Laden kann man den A3 e-tron nicht zur zu Hause, sondern auch bei über 105 Audi-Händlern deutschlandweit. Kostenlos! Erhältlich ist der Audi A3 Sportback e-tron ab 37.900€.

Emissionsfreies Pendeln ohne Kompromisse

Rein elektrischer Vortrieb ist im A3 e-tron bis zu 130 km/h möglich – ausreichend also auch, um auf Landstraßen und gelegentlichen Autobahnetappen eine emissionsfreie Fortbewegung zu gewährleisten. Unterm Strich leistet der Audi A3 e-tron damit vor allem die großartige Möglichkeit, sich im täglichen Pendlerverkehr rein elektrisch fortzubewegen, ohne aber im Alltag, im Komfort und vor allem in der Flexibilität irgendwelche Abstriche hinnehmen zu müssen. Das alles bei zudem besonders sportlichen Fahrleistungen.

Weitere Informationen zum Audi A3 e-tron

Kraftstoffverbrauch kombiniert: Benzin 1,5 – 1,7 l/100 km | Strom 114,0 Wh/km; CO₂-Emission kombiniert: 35 g/km Effizienzklasse: A+

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs sowie Abweichungen von den angegebenen Werten hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug und anderen Faktoren (wie z.B. Räder- oder Reifenwahl) ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

Der Honda CR-Z hat es wahrlich nicht leicht. Bei Honda lag man ihm die Bürde auf, dass er ein sportlicher Hybride sein müsse. Der erste zu seiner Zeit, noch lange bevor Porsche & Co auf das Thema Sporthybrid einstiegen. Und auch mit der Namensgebung machte man es nicht einfacher: denn für Fans der Marke war klar, mit dem „CR“ im Namen haben wir es hier mit einem direkten Erben des legendären CRX zu tun. Ist das so?

Autophorie.de Toyota Auris Hybrid im TestIch persönlich finde Hybridfahrzeuge gerade echt spannend. Seit dem DS5 und dem Infiniti M35h bin ich da echt angefixt. Der Toyota Auris ist da in der Kompaktklasse nun ein sehr spannender Vertreter der Hybrid-Gattung. Und schau an, schau an: autophorie.de hat von Toyota einen Auris Hybrid gestellt bekommen, für einen ausführlichen Test.

Autophorie? Wie, kennt ihr nicht? Na, dann wird’s aber Zeit! Autophorie.de ist nämlich der neue Blog von Stefan und Fabian von veight.de, die sich hier voll auf das breite Themenspektrum außerhalb großer Motoren mit 8 Zylindern stürzen wollen und mit dem Auris Hybrid wird auch gleich der YouTube Channel eingeweiht. Schaut also mal rein, es werden in den nächsten Tagen sicher noch mehr spannende Artikel zum Halb-Strom-kompakt-Japaner folgen.

Wie Fabian die ersten 24 Stunden mit dem kompakten Hybriden gefallen haben, lest ihr hier: http://autophorie.de/2012/06/03/24-stunden-toyota-auris-hybrid/