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Testbericht

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Mit dem Citroën DS3 Racing hatte ich im Frühjahr bereits ein kurzes Date. Ein sehr kurzes. Im Rahmen der Citroën Neuheiten Tage wollte ich dem kleinen Renner auf den Zahn fühlen, es blieb aus Zeitmangel aber nur ein wenige Minuten langer Stint. Dafür bekam ich nun von Citroën einen DS3 Racing gestellt, um ihn in zwei Wochen intensiv auszutesten. Aber nicht nur „irgendein“ DS3 Racing. Ich bekam die streng limitierte Sonderedition zu Ehren des Rallye-Weltmeister-Serientäters Sébastien Loeb.

Von allen wird sie prognostiziert: die Urbanisierung der Menschen. Immer mehr Menschen werden in immer größeren Städten leben. Das bedeutet natürlich auch, dass sich Mobilität verändern wird. Autos müssen kompakter und wendiger werden, um im Stadtverkehr zu bestehen. Für Familienautos, die üblicherweise Platz benötigen, ist das eine Herausforderung. Neue Konzepte müssen her und ein solches Konzept stellt der Ford B-MAX dar, den ich vergangenen Freitag kurz fahren konnte.

Spätestens mit dem Ford Focus RS der letzten Generation bewies man bei Ford eindrucksvoll, dass man nach wie vor weiß, wie man gute und schnelle Autos baut. Der RS ist inzwischen Geschichte – sein fast schon legendärer Fünfender damit auch: Downsizing, Emissions- und Verbrauchsrichtlinien machen auch vor sportlichen Modellen keinen Halt und so hielt unter der Haube des neuen ST ein Vierzylinder Einzug. Fortschritt oder Rückschritt? Davon konnte ich mich bei einer kurzen Ausfahrt überzeugen.

Das Telefonat mit der netten Dame der Subaru Presseabteilung werde ich so schnell nicht vergessen: „Tut uns sehr leid, aber der BRZ ist leider noch auf lange Sicht ausgebucht“ – Enttäuschung machte sich breit, bin ich doch so unglaublich gespannt auf das flinke Sportcoupé. „Aber wir haben ja noch ein anderes sportliches Fahrzeug im Sortiment. Genauer genommen ist das ja sogar noch etwas sportlicher“. Spricht sie gerade tatsächlich von dem Auto, das mir nun durch den Kopf schießt?? „Der WRX STI – wäre das auch etwas für Sie?“ – und wie es das wäre!

Alfa Romeo – der Name steht immer schon für besonders emotionale Fahrzeuge. Jeremy Clarkson von Top Gear sagte einst, man sei kein echter Petrolhead, wenn man nie einen Alfa besessen hat. Besessen habe ich keinen, gefahren schon. Nämlich die Alfa Romeo Giulietta – eine rassige Dame. Und wenn wir schon bei Herzen, Emotionen und rassigen Damen sind: Herzen wollen bekanntermaßen erobert werden, Charakterstärke tut da etwas zur Sache. Und ob die Chemie zwischen der Giulietta und mir gepasst hat, das könnt ihr nun nachlesen.

Honda spricht davon, Autos für Individualisten zu bauen. Der Honda Civic war insbesondere in seiner letzten Generation genau so eines: ein Auto für Individualisten. Der neue Civic setzt genau dort an, um dieses Thema weiterzuführen.

Und ich muss auch gleich mit einem Bekenntnis beginnen: ich war, mit Ausnahme des CRX nie ein Freund des Honda Civic. Der neue Civic hat äußerlich nach wie vor seine Eigenheiten, die ihn für mich nicht gerade attraktiv machen, andererseits gibt es einige Seiten an ihm, wo er mir unwahrscheinlich gut gefällt. Eine verflixte Situation ist das. Und ebenso zwiegespalten startete ich in den Test während der zwei Wochen.