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Ersteindruck: Alfa Romeo Giulietta 2.0 JTDM TCT

September 19, 2012 Testwagen 1 Kommentar

In meinem Rant über den Großstadtberufsverkehr heute Mittag habe ich ja bereits schon kurz angekündigt, was da momentan den Fuhrpark bereichert: ein – pardon – eine Alfa Romeo Giulietta. Das für sich betrachtet ist schon toll, denn ich habe mich schon ganz lange auf eine Begegnung mit der rassigen Italienerin gefreut. Mit dem MiTo bin ich vor einigen Jahren das erste mal Alfa gefahren und es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Positiv, wohlgemerkt – wenn man über italienische Autos spricht, sind sich da manche Leute ja nie so ganz sicher..

Alfa Romeo Giulietta JTDM 2.0 TCT

Besonders interessant an dieser Giulietta ist aber vor allem das TCT. TCT steht für “Twin Clutch Transmission”. Es ist also ein Doppelkupplungsgetriebe, eine eigene Entwicklung aus dem Fiat-Konzern und somit seit langem wieder ein Versuch von Alfa Romeo, mit einer anderen Form als einem handgeschalteten Getriebe auf den Markt zu kommen. Die bisherigen Versuche blieben erfolglos. Der erste Eindruck des TCT ist jedenfalls stimmig, Details verrate ich aber natürlich trotzdem erst später.

Alfa Romeo Giulietta JTDM 2.0 TCT

Angetrieben wird die Test-Giulietta übrigens von einem 2-Liter Dieselmotor, welcher 125 kW (170 PS) leistet und ein Drehmoment von bis zu 350 NM auf die Kurbelwelle stemmt. Klingt nach guten Fahrleistungen, hmn? Und die sind auch durchaus gegeben. Jetzt werden sich natürlich einige Fragen, wie ein Alfa Romeo ohne Handschaltung und dann auch noch mit Dieselmotor den echten Alfa-Spirit vermitteln soll? Tja, davon lasst euch mal überraschen.

Alfa Romeo Giulietta JTDM 2.0 TCT

Soviel ist schon mal klar: auch ein modernes Auto wie die Giulietta wartet mit allerlei “Details” auf, die man andernorts als grobe Planungsfehler, bei einem Alfa aber wohl liebevoll “Charakter” nennen würde. So oder so: Spaß habe ich mit der Giulietta jetzt schon: in Kurven gut unterwegs, im Durchzug flott, aber wie gut sie sich die nächsten 2 Wochen schlagen wird, das erfahrt ihr dann nach und nach – ebenso, ob ich bis zum Testende eine gute Sitzposition gefunden habe. Ihr seht schon: die arme Giulietta hat mit einer Menge Vorurteilen zu kämpfen und denen gehe ich in den nächsten Tagen liebend gerne auf den Grund. Eine so feine Dame will man doch in ihrem wahren Charakter kennenlernen!

Jetzt seid wieder ihr gefragt! Gibt es etwas, das euch brennend interessiert? Wollt ihr etwas bestimmtes über die Giulietta wissen? Sagt es mir und ich werde es für euch erfahren!


Über den Autor -

Seit dem Kindesalter drehte sich für mich immer alles um Autos. Ob ich als Kleinkind mit offenem Mund auf der Straße stehen blieb, wenn ein Ferrari 355 an mir vorbeigefahren ist, ob ich als Teenager am PC eine Rennsimulation nach der anderen bis in die Nächte hinein gezockt haben oder ob ich mir als glücklicher Führerscheinbesitzer keine Möglichkeit entgehen lassen konnte, jedes Auto zu fahren, das mir in die Hände fiel. Meinen Smart Roadster habe ich - wie man so als Informatiker eben tickt - begonnen zu debuggen und ein eigene Softwaremodifikationen dafür zu bauen. Auf der Rennstrecke und mit kleinem Engagement im Motorsport wurde nicht nur der, sondern auch sein Nachfolger - ein Renault Megane RS TCe250 - gerne und häufig gequält. Inzwischen muss ein Lotus Elise herhalten, während ich immer noch jede Möglichkeit wahrnehme, um jedes erdenkliche Auto zu fahren - und hier darüber zu bloggen.

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