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Fahrbericht

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Ganz so weit vorne, wie die Yamaha MT-07 kann sich die Tracer 700 in der Zulassungsstatistik nicht behaupten. Das macht sie nicht weniger interessant, stellt sie doch gerade auch für größer gewachsene Fahrer eine mögliche Alternative dar, die ein ähnlich flinkes Handling verspricht, wie die unverkleidete MT. Für dieses Jahr steht das neue Modell bereits in den Startlöchern, während die Händler mit guten Rabatten auf das ‘19er-Modell locken. Grund genug also, sich das auslaufende Modell noch einmal genauer anzuschauen.

Wer sich auf die Suche begibt, für um die 10.000 Euro einen Neuwagen zu erstehen, hat einerseits eine sehr überschaubare Auswahl und andererseits kaum eine Möglichkeit, große Sprünge zu machen, sprich: derart viele Hakerln im Konfigurator zu setzen, dass sich der Kaufpreis schnell verdoppelt, will man in diesem Segment eher verkneifen. Also braucht’s ein rundes Gesamtpaket, dass auch bereits den Namen verdient, ohne es mit einem Haufen Geldscheine erst zu einem solchen machen zu müssen. Genau das will der frisch aufgelegte Mitsubishi Space Star sein, mit dem ich loszog, um Kibbeling zu essen.

Mit dem Kia cee’d brachen die Koreaner erstmals in ein moderneres Zeitalter auf. Er ist Symbolbild für den Fortschritt vom günstigen Koreakracher zur wertigen Alternative für europäische Fahrzeuge. Und mit dem Kia cee’d GT wurden die Koreaner das erste Mal mutig: das erste standen nicht mehr nur noch rein pragmatische Werte im Vordergrund. Das erste Mal durfte ein Kia nun sportlich sein, sich von seiner dynamischeren Seite zeigen.

In Genf wird in Kürze der neue Kia cee’d vorgestellt und ich vermute, die Koreaner werden wieder einen großen Schritt machen. Wenn die neue Generation in den Startlöchern steht, werden die Deals für die auslaufende Generation besonders attraktiv. Grund genug, noch einen letzten Blick auf die aktuelle Generation zu werfen.

Das Zeitalter der Kompakt-Crossover ist endgültig angebrochen und wir können uns dem nicht mehr entziehen. Was Nissan vor einigen Jahren noch sehr mutig mit dem Juke losgetreten hat, nimmt nun richtig Fahrt auf. Mercedes brachte den GLA (hier auf passion:driving nennen wir so etwas übrigens einen Crosshatch). Toyota will hier nun mit dem C-HR mitmischen, den ich in der Hybrid-4×2-Variante mit 122 PS testen konnte.

Was viele Leute falsch verstehen: Thrash Metal ist nicht Trash Metal. Letzteres gibt es eigentlich gar nicht. Obwohl ich der Meinung bin, dass die 1980er Jahre eine ganze Menge eben davon hervorgebracht haben, hauptsächlich bestehend aus einer ungesunden Menge Haarspray und noch viel mehr Schminke . Thrash Metal dagegen bedeutet: Kräftig draufprügeln, vom Englischen „to thrash“ eben. Auf Audi hat man (und ich auch) ebenfalls eine ganze Zeit lang eingeprügelt, denn fahrdynamisch war es bisher – vor allem, wenn eine Haldex die Momente dirigieren sollte – meist nicht der Weisheit letzter Schuss. Doch das soll nicht der Grund sein, weshalb ich die neue Audi RS 3 Limousine als „Thrash Metal“ überschreibe…