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Das war es dann wohl: nachdem letzte Woche bereits der Zwangsverwalter Aufhebung des Gläubigerschutzes beantragt hatte, ist nun tatsächlich Schluss. Eigentlich hätte ein Gericht heute über den Antrag entscheiden sollen. Da aber am Wochenende keine Einigung erzielt werden konnte und alle weiteren Rettungspläne durch chinesische Investoren vom Vorbesitzer General Motors geblockt wurden, hat der Vorstand heute persönlich den Insolvenzantrag beim zuständigen Gericht eingereicht.

Laut Aussage des Vorstands, kann ohne weitere Finanzmittel durch Investoren keine weitere Geschäftstätigkeit ausgeübt werden und damit sei die Insolvenz der einzig gangbare Weg.

Damit dürfte das Ende der Marke besiegelt sein. Was das für die Zukunft bedeutet, ist natürlich noch ungewiss. Entweder verschwindet Saab damit von der Bildfläche, wie einst Rover, oder die Markenrechte werden durch ein anderes Unternehmen aufgekauft. Ebenso wird es spannend zu sehen, was Kunden nun in Sachen Garantieleistungen erwarten können. Schlechte Zeiten jedenfalls für Saabfahrer und solche, die es gerne hätten werden wollen.


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Sebastian
Autor

Gründer und überwiegender Texter hinter passion:driving. Leidenschaftlicher Car-Nerd, immer auf der Suche nach dem Rande des Kammschen Kreises und viel zu häufig auf irgendwelchen Rennstrecken unterwegs. Anglophil veranlagt, liebt britische Sportwagen und fährt eine Lotus Elise S1, um das eigene, eher nachteilige, Leistungsgewicht wieder auszugleichen. Neben passion:driving schreibt er als freier Autojournalist (Mitglied im Verband der Motorjournalisten) auch für die heise autos und andere Publikationen.

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