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Octavia

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Vor einigen Monaten durfte ich ja bereits den neuen Škoda Octavia fahren. Soviel war klar: der Octavia ist ein Raumwunder. Nun, EIGENTLICH hätte ich nun auch den Škoda Octavia Combi fahren dürfen. Aber die Sache mit dem „Eigentlich“ ist eben, dass es meistens dann doch irgendwie anders kommt. Nein, nicht das miese Wetter, sondern die Gesundheit war der Grund, warum ich zu Hause bleiben musste, während meine geschätzten Blogger-Kollegen den Combi quasi direkt in meiner Nachbarschaft im Münchener Umland bewegen durften. Daher möchte ich einmal die Eindrücke ein wenig sammeln.

Lange hat es gedauert. Sehr lange sogar, möchte man meinen, bis Škoda für ihr Zugpferd, den Octavia, ein Update aufgelegt hat. Und genau das wurde nun vorgestellt: der neue Škoda Octavia in der dritten Generation. Und er ist nicht weniger, als die konsequente Fortführung dessen, was seine Vorgänger so erfolgreich gemacht hat. Ich durfte bei der Pressevorstellung einige Eindrücke sammeln.

Autos, welche ein „RS“ im Namen tragen, stecken die Erwartungen hoch, steht RS doch meist für Rennsport, Rally-Sport oder ähnlich ambitioniert klingende Bezeichnungen. Schaut man beim Škoda Octavia RS auf das Datenblatt, scheinen die angegebenen 147 kW (200 PS) erst einmal für Ernüchterung zu sorgen. „Muss man ja nicht so eng sehen“, kann man sich da beruhigen, schließlich steht das SL bei Mercedes-Benz ja eigentlich auch für „Sport-Leichtbau“. Aber ein langweiliger RS? Das wäre ja quasi so, als würde man einen BigMac bestellen und beim Öffnen des Kartons einen Cheeseburger vorfinden. Oder?

Škoda Octavia RS

Der aufmerksame Facebook-Fan oder Twitter-Follower hat es sicher schon mitbekommen:  Fabian von Autophorie.de und ich sind gestern auf einen Roadtrip nach San Marino gestartet. Der Reisebegleiter: ein Škoda Octavia RS. Das Ziel: die IRC Rallylauf in San Marino. Der Host: Škoda. Wenn das keine Zutaten für ein fantastisches Wochenende sind, dann weiß ich es auch nicht.

Skoda Octavia RS

Und während Fabian gestern in aller Früh bereits in Stuttgart in den Zug stieg und sich auf den Weg nach München machte, habe ich die Gelegenheit genutzt, um den Octavia vor unserem Trip noch einmal auf Hochglanz zu bringen. Danach ging es dann los Richtung Garmisch-Patenkirchen und über den Fernpass hinein in die Alpen. Ein Stopp am Reschensee durfte natürlich nicht fehlen – wann sieht man schon mal einen Kirchturm unter Wasser?

Skoda Octavia RS am Reschensee

Nach gut zehneinhalb Stunden Fahrt und einigen hundert Kilometern Distanz, kamen wir dann letztlich um halb 8 am Hotel an – erstaunlich entspannt. Trotz Kurvenräubern, der Octavia hat schon mal echt das Zeug zum bequemen Reisen. Gestern Abend gab es dann in ganz entspannter Atmosphäre beim „Italiener ums Eck“ und von Andreas Leue wurden wir schon gleich voller Enthusiasmus auf den heutigen Tag eingestimmt – da ist jemand mit Herzblut bei der Sache, soviel ist klar.

Endlich am Hotel - nach 10 Stunden im Auto

Heute morgen ging es dann schon direkt früh aus den Federn, um die erste Wertungsprüfung anzuschauen. Dazu werdet ihr dann später etwas lesen. Da ich es bisher etwas verpeilt hatte, Fotos zu machen, solltet ihr unbedingt Fabians fantastische Bilder genießen – da wird auch noch mehr folgen in den nächsten Tagen. Ich werde jetzt erstmal den Lärm genießen gehen!