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Range Rover

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Als Motorjournalist und -Blogger ist man viel zu oft versucht, Artikel nach dem Schema „Dinge, die man nicht braucht“ einzuleiten. SUVs, beispielsweise, sind ziemlich unnötig. Verschmelzung verschiedener Fahrzeugklassen – sehr unnötig. Das passt natürlich zur Polemik vieler Autoren in den Kommentarspalten gängiger Magazine und Portale: „Wer braucht schon so viel Leistung?!“ schreiben sie dort alle, wenn das beschriebene Auto mehr Leistung hat, als das eigene oder der Carsharing-Karren, mit dem man sich durch den Stadtverkehr quält. Ich lasse mich selbst oft genug auf diese Form der Polemik ein – außer es geht um Leistung. Davon kann man nie genug haben. Und dann steht ausgerechnet dieses Auto vor mir: das Range Rover Evoque Cabrio. Ein SUV-Cabrio. Mal im Ernst: wer braucht denn sowas?!

Nach dem Range Rover Sport, der schon eine echte Kanone war, folgte der Range Rover Sport SVR mit einem geschmeidigen SUV-Rundenrekord auf der Nordschleife. Jetzt holen die Briten zum Rundumschlag eine Klasse niedriger aus und haben vor wenigen Minuten den Land Rover Discovery Sport enthüllt, ein SUV für die Klasse der Kompakt-SUV – und auch der könnte es wieder in sich haben.

Range Rover. Bei diesem Namen denkt man zuerst an edle Geländewagen „drüben von der Insel“. Und auch, wenn dieses spezielle Modell schon lange ein „Sport“ im Namen trägt, der Range Rover Sport, dachte man dabei bisher nie wirklich ernsthaft an Sport. Eben genau so, wie ein SUV halt auch ein „Sports Utility Vehicle“ sein soll. Aber irgendwie waren die Briten wohl nun der Meinung, man müsse daran was ändern: das Sport soll eine Bedeutung erlangen. Das habe ich mir mal genauer angesehen.