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Wenn die Mutter aller Rennstrecken ruft, dann lässt man sich nicht bitten. Auch nicht, wenn man nur noch 20 Minuten entfernt wohnt. „Die perfekte Runde gibt es auf der Nordschleife gibt es nicht“, sagt man sich unter Rennfahrern. Und wie könnte man das besser herausfinden, als über zwei Tage im Rahmen des Sport Auto Perfektionstrainings am Steuer eines Porsche 718 Cayman S?

Sicher gibt es besseres, als um 20:30 Uhr zu einem 1.000 Kilometer entfernten Ziel aufzubrechen, um von dort einen Offroad Roadtrip zu starten. Doch ich wollte unbedingt noch den Theorieunterricht in der Fahrschule mitnehmen. Motorrad, wohlgemerkt (auch dazu später mehr hier im Blog). Und ich wollte eben auch unbedingt noch an diesem Abend losfahren. Es ging schließlich um meine Katharsis. Einmal ausbrechen. Hinterfragen, wer man selbst eigentlich ist. Ruhe finden. Frieden finden. Mit sich, mit der Vergangenheit.

Das Zeitalter der Kompakt-Crossover ist endgültig angebrochen und wir können uns dem nicht mehr entziehen. Was Nissan vor einigen Jahren noch sehr mutig mit dem Juke losgetreten hat, nimmt nun richtig Fahrt auf. Mercedes brachte den GLA (hier auf passion:driving nennen wir so etwas übrigens einen Crosshatch). Toyota will hier nun mit dem C-HR mitmischen, den ich in der Hybrid-4×2-Variante mit 122 PS testen konnte.

Das ist er also, Audis neues Flagschiff, das „Signature Modell“, wie es die Ingolstädter selbst nennen. Der neue Audi A8 feierte gestern in Barcelona Weltpremiere. Und gleich vorweg: mit dem Design werde ich mich erst gar nicht groß beschäftigen. Da werden wieder Unkenrufe kommen, Bankrotterklärung werden sie schreien. Wir konzentrieren uns hier dagegen dann lieber gemeinsam auf die wichtigen Dinge..

Beruflich bedingt bin ich zur Zeit häufiger in Mietwagen unterwegs. Das öffnete mir den Blick auf die Schattenseiten des Automobilbaus, die wir Auto-Blogger und Motorjournalisten, in der Regel verwöhnt von vollausgestatteten Topmodellen, gefahren an den schönsten Orten der Welt, gar nicht kennen. Es war ein harter und unbarmherziger Tritt zurück in die Welt des durchschnittlichen Automobilkäufers. Und die sieht bescheiden aus, wie ich feststellen musste.

Was viele Leute falsch verstehen: Thrash Metal ist nicht Trash Metal. Letzteres gibt es eigentlich gar nicht. Obwohl ich der Meinung bin, dass die 1980er Jahre eine ganze Menge eben davon hervorgebracht haben, hauptsächlich bestehend aus einer ungesunden Menge Haarspray und noch viel mehr Schminke . Thrash Metal dagegen bedeutet: Kräftig draufprügeln, vom Englischen „to thrash“ eben. Auf Audi hat man (und ich auch) ebenfalls eine ganze Zeit lang eingeprügelt, denn fahrdynamisch war es bisher – vor allem, wenn eine Haldex die Momente dirigieren sollte – meist nicht der Weisheit letzter Schuss. Doch das soll nicht der Grund sein, weshalb ich die neue Audi RS 3 Limousine als „Thrash Metal“ überschreibe…